Verdienstvoller Einsatz für Nikolausmarkt/Heißgetränke besonders gefragt

Pastorin lobt Ehrenamtliche

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Wetterfeste Kleidung war angesagt beim Nikolausmarkt in Wagenfeld und wärmende Getränke waren der Renner.

Wagenfeld - „Ohne unsere ehrenamtliche Helfer könnten wir den Nikolausmarkt in dieser Form gar nicht aufziehen. Deshalb kann gar nicht oft genug darauf hingewiesen werden“, lobte am Sonntag Wagenfelds Pastorin Edith Steinmeyer deren Einsatz bei der Veranstaltung an der Kirche.

Trotz des regnerischen Wetters war der Markt gut besucht. Die Besucher hielten sich allerdings vornehmlich an den Ständen für Speisen und Getränke auf, gut verpackt in warme, regenfeste Kleidung und meistens mit Kopfbedeckung. Heißgetränke wie Glühwein, Grog und Punsch mit und ohne Schuss standen hoch im Kurs und erwärmten von innen und lösten bei vielen unüberhörbar auch die Zunge.

Es gab viel zu schauen und zu kaufen: Advents- und Weihnachtsgestecke, Schmuck, Hüte, Mützen, Socken, Postkarten…

Doch beim Kauf hielten sich die Besucher etwas zurück, wenn es zum Beispiel um Dekorationssachen und Weihnachtsschmuck ging.

„Schleppend“, mit diesen Worten bezeichnete Helmut Rempe vom Blumenhaus Heidenreich-Rempe aus Pr. Ströhen das Geschäft an diesem Sonntag. Doch das sei fast zu erwarten gewesen. „Zum ersten Advent haben die meisten ihre Dekorationssachen eingekauft und voreinander“, sagte er, nachdem er gerade ein Weihnachtsgesteck verkauft hatte.

Essbares oder Nützliches wie heimischer Honig, Honigbonbons oder Mützen und Socken gegen die Kälte waren da schon eher angesagt. „Da haben wir heute ja eines gemeinsam. Wir müssen beide an einem Sonntag arbeiten“, lachte Imkermeister Daniel Hanking, als er den Chronisten auf sich zukommen sah.

Neben ihm im Zelt weihte Timo Friedhoff jeden, den es interessierte, in die Kunst des Korbflechtens ein. Junge Weidenruten, die aufgrund der milden Witterung bereits begannen auszuschlagen, lagen ihm zu Füßen. „Das habe ich mir selbst beigebracht und ich glaube, das gelingt mir schon ganz gut“, meinte er mit Blick auf die fertigen Körbe, früher ein beliebtes Hilfsmittel beim Einsammeln von Kartoffeln auf den Äckern.

Großen Zuspruch hatte laut Pastorin Steinmeyer auch der plattdeutsche Gottesdienst mit den „Lüttgen Plattsnackern“ un de Lüe von de Freilichtbühne erfahren. Zudem waren die weiteren Veranstaltungen in der Kirche gut besucht. Die Lieder zum Mitsingen und Zuhören mit dem Gospelchor unter der Leitung von Claudia Kienz gefielen ebenso wie die Erzieherinnen der „Pusteblume“, die eine weihnachtliche Geschichte erzählten und zeigten.

Untermalt wurde das muntere Treiben auf dem Kirchplatz durch Musik vom Turm, bevor der Nikolaus bei den kleinen Besuchern seine Aufwartung machte und kleine Geschenke verteilte.

hwb

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