Zirkus Charles Knie

Unterschiedlichste Talente zu einem großen Ganzen vereint

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Tierlehrer Marek Jama mit seinen Exoten in der Manege. Eine außergewöhnliche Dressur.

Wagenfeld - Der Zirkus Charles Knie kommt zu einem Gastspiel nach Wagenfeld und schlägt vom 23. bis 25. Mai seine Zelte auf dem Marktplatz auf. Einer der letzten ganz „Großen seiner Zunft“, wie er sich selber nennt, hat die Familien fest im Blick. Präsentiert wird er von der Mediengruppe Kreiszeitung.

„Große Unterhaltung für alle Generationen und alle Altersklassen, dabei jung und modern mit vielen Gags und Überraschungen“, so beschreibt Pressesprecher Patrick Adolph den Erfolgscocktail, den eine grandiose Zirkusshow braucht, um beim Publikum zu punkten.

„Auf Qualität kommt es an“, ist Adolph überzeugt, sowohl beim Engagement hochkarätiger Artisten als auch bei den hauseigenen Tierdressuren.

Das Ensemble ist entsprechend international besetzt. Dessen Mitglieder kommen aus Russland, Polen, Bulgarien, Ukraine, Italien, Ecuador, Australien, England, Portugal, Chile, Venezuela und Deutschland. Um eine so große Show zu stemmen, braucht es Profis: Artisten, Tierlehrer, Clowns, Akrobaten, Sängerin, Live-Orchester bis hin zum Ballett.

Der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak (42) ist stolz auf seine Truppe. „Wir vereinen in dieser Show die unterschiedlichsten Talente zu einem großen Ganzen aus Zirkus, Theater und Musik.“

Neuer Tierlehrer im Ensemble

Neu hinzugestoßen zum Ensemble ist in diesem Jahr der deutsche Tierlehrer Jochen Träger-Krenzola. Seine Dressuren mit außergewöhnlichen Zwei- und Vierbeinern wie Hunden, Ziegen, Katzen, Zwergenten, Füchsen, Lauf-enten, Minischweinen, Truthähnen, Gänsen, Papageien und Tauben gelten in der Zirkuswelt als einzigartig.

Darüber hinaus gehören die vielen hauseigenen Tiere zum großen rollenden Zoo des Branchenprimus. Sie werden von Tierlehrer Marek Jama bereits seit Jahren liebevoll betreut und ausgebildet. Die weiteste Anreise in diesem Jahr hatten sicherlich die Mitglieder der Truppe Messoudi aus Australien mit der besten Handstandnummer der Welt.

„Das schönste Flugtrapez Italiens“, so beschreibt Adolph die Nummer der sechsköpfigen Truppe „Flying Wulber“. Die Frage, ob sich der Extrem-Klischnigger César Pindo aus Ecuador beim Verbiegen seines Körpers keine Schmerzen zufügt, können auch Melnjak und Adolph nicht genau beantworten. Dass das Zusehen unter Umständen für das Publikum nicht ganz schmerzfrei ist, wird aber eingeräumt.

Star-Clown aus Südamerika

Wirklich gute Clowns sind selten, und auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen muss man auch weite Reisen unternehmen. Fündig geworden sind die umtriebigen Zirkusmacher in Venezuela. In Südamerika ist er ein Star, nicht umsonst wurde ihm von einem begeistertem Publikum der Titel „Prince of Clowns“ verliehen. Erstmalig tritt Henry nun in einer deutschen Manege auf. Der Venezolaner ist alles, nur nicht altbacken. Er revolutioniert die Clownerie.

Mit 200 Tieren, 100 Mitarbeitern, 207 Fahrzeugen und 22 Zugmaschinen ist der Zirkus von März bis November bundesweit auf Tournee – und nun in Wagenfeld.

Tickets gibt es zum Preis von 12 bis 34 Euro in allen Geschäftstellen der Mediengruppe Kreizeitung, im Internet-Ticket-Shop (print@home-ticket zum Sofortausdruck) unter www.zirkus-charles-knie.de oder unter der Ticket-Hotline Tel. 0171/9462456.

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