Beuteltier lebt nahe des Tierparks

Känguru Eddy will noch immer nicht zurück

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Bennett-Känguru Eddy

Ströhen - Das Ende Juli während eines Gewittersturms aus dem Tierpark Ströhen entwichene Bennett-Känguru Eddy entzieht sich weiterhin seiner „Festnahme“. Er hüpft nach wie vor in Ströhen umher, doch zu seinen Artgenossen zieht es ihn offenbar nicht zurück. Am Montag erhielt der Tierpark von einem Beobachter das jüngste Foto des kleinen Kängurus, wie Yvonne Habermann auf Nachfrage berichtet.

Eddy gehe es gut. Das Tier halte sich in der Nähe eines etwa einen Hektar großen waldähnlichen Geländes im Bereich der Kreuzung „Am schwarzen Moor“/„ Zur Burg“ auf. „Da fühlt er sich offenbar wohl“, so Habermann. Die Tierpark-Mitarbeiter hatten gehofft, Eddy einfangen zu können, nachdem die Maisfelder abgeerntet sind. Doch in dem bewachsenen Areal hat er einen neuen Unterschlupf gefunden. „Sobald jemand in die Nähe kommt, springt er über den Graben und verschwindet im Wald“, kommentiert Habermann.

Um dem flinken Beuteltier habhaft zu werden, verfolgt der Tierpark darum nun eine neue Strategie – das Anfüttern. Noch hat Eddy Nahrung, aber wenn das Futter im Winter spärlicher wird, so die Hoffnung, könnte Eddy vielleicht seine Scheu verlieren.

Die sinkenden Temperaturen sind laut Habermann kein Problem. „Bennett-Kängurus sind hart im Nehmen.“ Solange es keinen Dauerfrost im deutlich zweistelligen Bereich gebe, könne Eddy das verkraften. 

mer

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