„Aktiwas“-Mitglieder zu Gast in der Oberschule Wagenfeld

Technik-Unterricht für heimische Unternehmer

Kleine Experimente sorgen für Begeisterung. Im Technikraum der Oberschule Wagenfeld wird deutlich, wie vielfältig der Unterricht sein kann, wenn Theorie in die Praxis umgesetzt wird. - Foto: Jendrusch

Wagenfeld - Die Zusammenarbeit örtlicher Unternehmen mit der Oberschule Wagenfeld stand am Mittwochabend im Mittelpunkt des „Aktiwas“-Unternehmer-Stammtischs. Die Werbegemeinschaft der Firmen aus Wagenfeld und Ströhen hatte in die Bildungseinrichtung eingeladen, um vor Ort neueste Informationen zum Fachbereich Technik zu erhalten.

„Diese Veranstaltung soll speziell die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und ,Aktiwas‘ unterstreichen“, sagte Reinhard Kawemeyer, erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft, zur Begrüßung.

Schulleiter Hartmut Bublitz bezeichnete die Zusammenarbeit als wichtiges Standbein und dankte für die zahlreichen Praktikumsplätze, die die heimischen Unternehmen den Schülern jedes Jahr anbieten.

Vor einem Rundgang durch die neugestalteten Technik- und Werkräume der Oberschule hatte Mario Braksiek das Wort. Der Techniklehrer erläuterte den Teilnehmern anhand einer Power-Point-Präsentation, wie an das Fach Technik in den einzelnen Jahrgangsstufen herangegangen wird.

Als einziger Techniklehrer sei er begeistert darüber, dass die Schulleitung ihm die Möglichkeit gebe, seine Vorstellungen im Rahmen der Möglichkeiten auch umzusetzen.

Bublitz betonte, dass er sich freue, dass sich Braksiek für eine Tätigkeit an der Oberschule entschieden habe und mit großem Engagement an den Unterricht herangehe.

Braksiek erläuterte, dass sich sein Fachbereich in vier Themengebiete aufteilen lässt: „Arbeiten und Produzieren“, „Energie und Technik“, „Information und Kommunikation“ sowie „Natur und Technik“.

In den Klassen 7 und 8 ist der Technik-Unterricht Pflichtfach, in den Klassen 9 und 10 wird er als sogenannter Profilkursus angeboten. Zu Beginn stehen laut Braksiek Sicherheitsaspekte und kleinere Arbeiten, wie das Herstellen eines Handyhalters, auf dem Lehrplan. In den höheren Klassen werden dann beispielsweise Elektromotoren gebaut.

Der Techniklehrer möchte den Unterricht auch durch externe Elemente bereichern. So kann er sich beispielsweise eine Fahrt ins Mercedes-Benz-Werk nach Bremen vorstellen.

Sein großer Traum ist die Anschaffung eines 3D-Druckers. Die computergestützte Fertigung soll dann ein Thema in der zehnten Klasse werden. Die Anschaffungskosten für ein solches Gerät lägen bei etwa 2 500 Euro.

Hartmut Bublitz veranschaulichte mit Zahlen die Wichtigkeit des Bereichs „Naturwissenschaft und Technik“. Der Schulträger hat in den vergangenen Jahren etwa 50.000 Euro in Physik-Ausstattung investiert. Der Bereich „Technik“ ist mit etwa 20.000 Euro bedacht worden. Heimische Sponsoren hatten um die 10.000 Euro in die Bereiche investiert.

mj

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