Vier Stunden Schlaf müssen reichen

Ströher Landjugend meistert 72-Stunden-Aktion souverän

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Die Landjugend Ströhen hat ihre 72-Stunden-Aktion erfolgreich abgeschlossen und unter anderem einen Schaukasten für den Dorfplatz gebaut. Bürgermeister Matthias Kreye und Agentin Marlies Meyer (v.l.) waren begeistert.

Obwohl viele Mitglieder am vergangenen Wochenende andere Verpflichtungen hatten, hat die Ströher Landjugend ihre 72-Stunden-Aktion souverän gemeistert. Neben den eigentlichen Aufgaben blieb sogar Zeit, ein paar zusätzliche Arbeiten zu erledigen.

Ströhen - Weil sie schon mal dabei waren, zwei baufällige Buswartehäuschen in Butzendorf und Oberauerort auf Vordermann zu bringen, haben sie das Wartehäuschens am Dorfplatz gleich mitgestrichen und gesäubert. Außerdem haben die Aktiven am Rand des Platzes ein geräumiges Insektenhotel aufgestellt, die Beete neu bepflanzt, gekippte Pflastersteine gerade gerückt und eine Geo-Caching-Station gebaut.

„Es war schön, dass viele Mitglieder geholfen haben, obwohl sie bei Familienfeiern eingeladen waren. Sie haben zum Teil nur vier Stunden geschlafen“, berichtete Mona Bark vom Landjugend-Vorstand am Sonntag auf dem Dorfplatz, wo die Aktion am Donnerstagabend begonnen hatte und am Sonntag um 18 Uhr endete. „Wir haben auch von allen im Dorf Unterstützung bekommen“, ergänzte Vorstandskollegin Paulina Scholz. Örtliche Firmen und Privatleute hatten der Landjugend mit Geld- und Sachspenden oder ihrem Fachwissen geholfen. Ihr Dank galt darum allen Sponsoren.

Bei aller Arbeit kam an den drei Tagen natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Und abends hätten alle beim Essen zusammengesessen und sich über die Aktivitäten des Tages ausgetauscht. „Die örtliche Gastronomie hat uns gut versorgt. Und das, obwohl sie zeitgleich Familienfeiern ausgerichtet haben“, lobte Paulina Scholz.

Im Vergleich zu früheren Aktionen sei die Absprache schwieriger gewesen, weil die Aufgaben auf verschiedene Orte verteilt gewesen seien, so Mona Bark. Dennoch habe alles gut geklappt. Die Landjugend-Vorsitzende Marieke Diepholz war mit dem Ergebnis am Ende ebenso zufrieden wie Marlies Meyer, die als Agentin der Niedersächsischen Landjugend fungierte.

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