Knapp 30 „Dreck-Weg-Akteuere“ reinigen in Ströhen

Weniger Unrat als im Vorjahr

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Annähernd 30 Helfer der unterschiedlichsten Altersgruppen beteiligten sich am Samstag in der Ortschaft Ströhen am „Dreck-weg-Tag“. Bürgermeister Matthias Kreye (rechts) bedankte sich in der Mittagszeit beim Feuerwehrgerätehaus für die Unterstützung.

Ströhen - „Die Verschmutzung der Straßenränder ist gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen“, resümierten die knapp 30 freiwilligen Helferinnen und Helfer bei der Aktion „Ströhen räumt auf!“ in der Mittagszeit beim Feuerwehrgerätehaus. Dort bedankte sich Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye bei allen „Dreck-weg-Akteuren“ mit kräftigenden Bratwürstchen vom Grill, Kartoffelsalat, Brot sowie Getränken nach Wunsch.

Ein besonderer Dank des Verwaltungschefs galt stellvertretend für alle beteiligten Wehrmitglieder Ortsbrandmeister Marco Schwarze für die erneute Übernahme der logistischen Aufgaben während des Aktionstages durch die Ströher Ortswehr. Mit Freude registrierte Kreye, dass sich zuvor Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Teilnehmer aus mehreren örtlichen Vereinen in den Dienst einer sauberen Ortschaft gestellt hatten.

Aktiv mit dabei war trotz seiner Gehbehinderung auch Ortsvorsteher Holger Kuhlmann sowie in einer anderen Sammelgruppe die neue Ströher Pastorin Kerstin Wackerbarth und Gemeindebrandmeister Reinhold Sumann. „Die fünf Gruppen haben heute Vormittag mehr als 30 Kilometer Straßenränder vom Unrat befreit, der sich in den Wintermonaten in den Randstreifen und in den Gräben angesammelt hatte“, resümierte Marco Schwarze. Und Holger Kuhlmann ergänzte, dass beim Sammelgut der Anteil an Pfandflaschen aus Kunststoff in diesem Jahr relativ hoch gewesen sei. „Dagegen war der Anteil an achtlos von Autofahrern aus dem Fenster geworfenen Zigarettenschachteln gegenüber 2017 rückläufig.“

Mitglieder der Feuerwehr waren während des gesamten Vormittags mit Fahrzeug und Anhänger unterwegs, um die zuvor von den Helfergruppen gefüllten Unrat-Säcke einzusammeln. Gefunden wurden auch wieder ein paar größere Teile. Siloplanen beispielsweise, mehrere Kunststoff-Kisten und abgebrochene Straßenbegrenzungspfähle sowie ein abgerissenes Hinweisschild für Radfahrer.

Inzwischen haben Mitarbeiter des Bauhofs in Wagenfeld die prall gefüllten Müllsäcke und die sperrigen Einzelteile abgeholt und im dort von der Abfallwirtschaft des Landkreises für die Dreck-weg-Aktion bereitgestellten Container entsorgt. Der große Stahl-Behälter steht noch zwei Wochen auf dem Bauhofgelände, weil es in der Ortschaft Wagenfeld erst am Samstag, 7. April, heißt: „Wir räumen auf!“ Weitere Anmeldungen von interessierten Helfergruppen sind noch bei Sabine Schröder im Rathaus, Telefon 05444/98 81 27 möglich. - ges

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