Straßenausbaubeitragssatzung erlassen / Neue Krippenplätze in Wagenfeld

Rat stimmt für Einfeldsporthalle in Ströhen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Wagenfeld - Ströhen bekommt eine neue Sporthalle. Der Rat der Gemeinde Wagenfeld beschloss in seiner Sitzung am Dienstagabend, dass die Verwaltung den Bau auf Grundlage eines Entwurfes des Planungsbüros Keese vorantreiben soll. Des Weiteren soll die Verwaltung die Vergabe des Planungsauftrages vorbereiten.

Bei der neuen Halle wird es sich um eine Einfeldsporthalle mit Bewegungsraum handeln. Dem Beschluss ging eine lebhafte Diskussion voraus. Holger Kuhlmann, CDU, äußerte die Befürchtung, dass manche Sportarten mit der nun favorisierten Lösung außen vor blieben. Er stellte den Antrag, die Kosten für eine größere Einfeldsporthalle prüfen zu lassen. Dieser wurde vom Rat jedoch abgelehnt. Eine größere Halle mache keinen Sinn, der demografische Wandel gehe auch an Wagenfeld nicht vorbei, wurde argumentiert. Zudem müssten die Kosten im Blick gehalten werden. Der Entwurf des Planungsbüros Keese koste etwa 1,5 Millionen Euro, dies sei jedoch nur ein Schätzpreis.

Doppelt so viel

Fläche wie bisher

Bürgermeister Matthias Kreye machte die Ratsmitglieder darauf aufmerksam, dass in der neuen Einfeldsporthalle doppelt so viel Fläche zur Verfügung stehe wie in der jetzigen. Außerdem prüfe die Verwaltung, die Halle auch samstags und sonntags zu öffnen. Ziel der Verwaltung ist es, dass die neue Halle bis Ende 2016 steht.

Im Rahmen seiner Sitzung beschloss der Rat zudem, eine Straßenausbaubeitragssatzung zu erlassen. Diese gilt ab dem 1. Januar 2016 und sieht vor, dass Anlieger sanierungsbedürftiger Straßen an den Kosten für Ausbesserungsarbeiten beteiligt werden können. Mit einem eigenen Straßen- und Wegenetz von 450 Kilometern Länge sei die finanzielle Belastung für die Gemeinde außerordentlich hoch, so die Verwaltung. Eine Anhebung der Grundsteuer käme zwar grundsätzlich in Frage, die Finanzierung aus Steuermitteln soll nach dem niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz jedoch an letzter Stelle stehen. Eine Finanzierung über spezielle Gebühren und Entgelte sei schon in vielen Gemeinden Niedersachsens die Regel, so auch bald in Wagenfeld. Unter die neue Satzung fallen alle Straßen im Gemeindegebiet.

Zur Schaffung weiterer Krippenplätze in Wagenfeld wurde die Gemeinde vom Rat beauftragt, die Planung für die Errichtung eines Krippengebäudes auf dem gemeindeeigenen Gelände zwischen der Kita „Pusteblume“ und dem Hallenfreibad voranzutreiben und entsprechende Fördermittel zu beantragen. Die bereits bestehende Krippengruppe ist laut der Verwaltung mit 15 Kindern voll belegt, zwölf Kinder seien zurzeit in der Tagespflege.

Bürgermeister Matthias Kreye präsentierte aktuelle Geburtenzahlen, in den Jahren 2013 und 2014 wurde ein Anstieg registriert. Durch die Ausweisung des neuen Wohngebiets „Jettsfeld-Ost“ ist laut der Verwaltung mit einer weiteren Nachfragesteigerung zu rechnen.

mj

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