Pferde, Besitzer, Trainer und Züchter aus mehr als 20 Ländern zu Gast in Ströhen

Stolze Araber versprühen tierische Eleganz

Bewegung war Programm: Bewertet wurden die Qualitäts- und Schönheitsmerkmale der Stuten und Hengste von internationalen Richtergremien. Foto: Scheland

Ströhen – Stolze Araber versprühten zwei Tage lang auf dem Turniergelände des Naturtierparks Ströhen tierische Eleganz – wieder mit einer internationalen B-Show und einer reinen European Show. Die Veranstaltung mit Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern lockte mit ihrem Araber-Hochadel Pferdefreunde aus der ganzen Welt in die beschauliche Ortschaft Ströhen.

Angereist waren Züchter, Besitzer und Trainer mit jungen Stuten und erfahrenen Hengsten, mit mehrjährigen Tieren beiderlei Geschlechts und hoffnungsvollen Wallachen. Parallel zu den Präsentationen im Ring mussten viele Araber im Beisein mehrerer Tierärzte unter dem Sattel bei Distanzritten entlang der Großen Aue Fitness und Ausdauer beweisen.

Weil nur wenige inländische Züchter dabei waren, wurde auf dem Präsentationsgelände überwiegend Englisch gesprochen.

Als Veranstalter verzichtete Dr. Nils Ismer auch in diesem Jahr auf die Vorstellung eigener Araber. Der Ströher Tierpark- und Gestütschef ist als Mitverantwortlicher der Europäischen Conference of Arab Horse Organizations (ECAHO) einer der Väter des Vorhabens, mit einer reinen European Show insbesondere europäische Araber-Züchter zu unterstützen.

Schon im vergangenen Jahr wurde mit zahlreichen Nennungen aus vielen europäischen Ländern deutlich, dass das Konzept, gepaart mit langer Tradition, familiärer Atmosphäre und professioneller Organisation, in der Araber-Szene weltweit für Aufsehen sorgt. „In diesem Jahr sind wir unseren Zielen erneut ein gehöriges Stück näher gekommen“, freute sich Ismer nach den arabischen Tagen.

Bei den Juroren gab es ebenso klangvolle Namen wie bei den beteiligten Züchtern und Araber-Besitzern. Unter anderen waren Mitarbeiter von Shirley Watts aus England angereist, um Elite-Araber aus dem Gestüt ihres Mannes Charlie Watts, fast 60 Jahre Drummer der legendären Rolling Stones, vorzustellen. Bei allen Tieren bewerteten die Richter mit kritischen Blicken die Qualitäts- und Schönheitsmerkmale und vergaben Zusatzpunkte für die Kriterien „Typ“, „Kopf und Hals“, „Körper“, „Beine“ und „Bewegung“.

„Heute ist die weltweite Elite der arabischen Pferdezucht am Start“, schwärmte Dr. Ismer am zweiten Tag während der internationalen B-Show. Bis aus Südamerika, aus den Arabischen Emiraten und aus allen Teilen Europas kamen die Züchter und Trainer, um dem Richtergremium in Ströhen ihre edlen Tiere im Ring zu präsentieren. „Zu sehen sind hier fast ausschließlich Pferde, die bei den kommenden Schauen in Aachen und Paris große Chancen haben, die internationalen Champion-Titel abzuräumen“, betonte Ismer.

Wie schon in den Jahren zuvor, gab es für die Klassensieger in Ströhen ansehnliche Erinnerungsgeschenke: Hölzerne Elefanten in unterschiedlichen Größen. „Manche Teilnehmer haben schon eine ganze Elefantenherde zu Hause, freuen sich aber immer wieder, wenn eine Holzstatue dazukommt“, skizzierte Yvonne Habermann, neben Dr. Ismer für einen reibungslosen Ablauf der Show verantwortlich, die Beliebtheit der Preise.

Die gesamte Veranstaltung wurde von der italienischen Film-Agentur Arabian Essence aufgenommen und konnte an beiden Tagen weltweit live verfolgt werden. Die Klassensieger und neuen Champions sind im Internet nachzulesen.  ges

Mehr Informationen:

www.arabianessence.tv

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