Viel Zuspruch für die Runderneuerung des Sportlerballs des TuS Wagenfeld

„Sportler des Jahres“ gefeiert

In der Teamwertung holten sich die A-Mädchen der Handballspielgemeinschaft Wagenfeld/Wetschen den Titel „Mannschaft des Jahres“ vor den A-Jugend-Fußballern und den Hagedorn-Brüdern („Pan Pong“). Foto: Scheland

Wagenfeld - Von Gerhard Scheland. Der Turn- und Sportverein schloss mit seinem dritten Sportlerball in Folge am Samstagabend nahtlos an die Erfolge der beiden Vorjahre an. Im vollbesetzten Saal des Landhauses Wiedemann wurde deutlich, dass die mehrjährige Pause dem Fest ausgesprochen gut getan hat.

Die Vereinsverantwortlichen und ein mehrköpfiger Festausschuss haben die Traditionsveranstaltung früherer Jahre „runderneuert“ und wieder salonfähig gemacht. Dazu kommt eine zum Eleganten gewandelte Abendgarderobe.

Ein dickes Lob gebührt zudem der letztjährigen „Mannschaft des Jahres“: Die TuS-Kicker hatten den Feierraum originell dekoriert – mit ungezählten Trikots aus den unterschiedlichsten Epochen des TuS-Fußballs und einem blau-weißen Luftballon-Himmel. Zudem zeigten die im vergangenen Jahr aufgestiegenen Fußballer multimedial, dass ihr der Titel der „Mannschaft des Jahres“ 2019 zu Recht zuerkannt worden war.

Obwohl sich der Ablauf des Sportlerballs kaum verändert hat, war der Saal des Vereinslokal schon am frühen Abend voll besetzt. Jung wie Alt nutzten die Gelegenheit, sich an einem Schnitzelbüfett zu stärken, bevor Henning Eils seitens des Festausschusses der Veranstaltung mit seiner offiziellen Begrüßung den richtigen Kick gab. Wenig später lockte DJ Michael Fortmann vom Stemweder Musik-Team die ersten Gäste aufs Parkett.

Mit der Ehrung der Sportler des Jahres wurde es noch einmal offiziell feierlich: Die Ehrungen von jeweils drei erfolgreichen Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie von drei Mannschaften waren die Höhepunkte des Abends. Sie wurden von lautem Applaus und Jubel begleitet. Mit dem „Klaus-Seeger-Gedächtnispokal“ zeichnete Henning Eils die kombinierte weibliche A- und B-Jugend der Handball-Spielgemeinschaft Wagenfeld/Wetschen aus. Die von Marco Uffenbrink und Tim Brutschek trainierten Mädchen belegen in der Regionsoberliga den dritten Rang und wollen bei der Vergabe des Meistertitels noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Auf Rang zwei landeten die A-Jugendfußballer, die größtenteils seit sechs Jahren zusammenspielen und in dieser Saison den Aufstieg in die Bezirksliga anstreben. „Pan Pong“ (Bratpfannen-Tischtennis) ist die ungewohnte Sportart, mit der Maik und Olaf Hagedorn für den TuS Wagenfeld bei deutschen Titelkämpfen an den Start gehen. In der Weltrangliste belegt das Duo unter 120 Aktiven die Ränge 13 und 18. Die Hagedorn-Brüder landete in der internen TuS-Mannschaftwertung auf Platz drei.

Die Ehrung der männlichen Titelträger nahm Friedhelm Fehner vor. Auf Rang eins landete Daniel Niemeyer aus der Radfahrsparte. Er ist in seiner Altersklasse schon seit Jahren Landesbester im Cross-Country und bei Marathon-Fahrten. Zudem räumt er regelmäßig den jährlichen Vereinsmeistertitel ab. Platz zwei ging an Wilfried Bobrink aus der Leichtathletikabteilung. Der Geehrte läuft seit 1996. Zehn Jahre später absolvierte er seinen ersten Wettkampf. Im vergangenen Jahr holte er gemeinsam mit Ralf und Nils Uffenbrink den Kreismeistertitel. Den dritten Platz belegte ein früherer Fußballer, der seit drei Jahren wieder Tennis spielt und 2018 und 2019 Vereinsmeister wurde: Moritz Meyer.

Bei den Sportlerinnen ging der Einzeltitel an eine langjährige Handballerin. Christian Maas überreichte die Siegertrophäe an Hiltraud Fehner. „Sie hat von der Kreisklasse bis zur Oberliga alle Aufstiege mitgemacht und engagiert sich auch heute noch ehrenamtlich in der Handballsparte“, fasste Maas die Erfolge zusammen. Mit Stine-Louisa Kammler landete eine junge Schwimmerin auf Rang zwei. Sie hat im vergangenen Jahr mehrere Vereinsrekorde (200 m Schmetterling und 200 m Lagen) gebrochen und holte neben anderen Erfolgen bei den Kreismeisterschaften vier Gold- und zwei Silber-Medaillen. Platz drei fiel an Marion Tatgenhorst, die früher Handball gespielt hat, 2014 Line-Dance in der Turnsparte installierte und seit sieben Jahren stellvertretende Spartenleiterin beim Turnen ist.

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