Sozialverband Ströhen erkundet das nördlichste Bundesland

„Auch Schleswig-Holstein ist eine Reise wert“

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Während einer gemütlichen Grachtenfahrt lernten die Teilnehmer während des Jahresausflugs des Ströher Sozialverbandes nach Schleswig-Holstein das als „Kleinholland“ bekannte Städtchen Friedrichstadt kennen.

Ströhen - „Auch Schleswig-Holstein ist eine Reise wert“, lehnte sich Vorsitzender Friedel Lorch in seinem Resümee an den bekannten Slogan der Weltstadt Berlin nach der Rückkehr aus dem nördlichsten deutschen Bundesland an.

Eine 46-köpfige Reisegruppe des Ströher Sozialverbandes hatte dort während des Jahresausflugs sieben gleichermaßen abwechslungsreiche und informative Tage erlebt. Besonders beeindruckt zeigten sich die Fahrtteilnehmer von den landschaftlichen Reizen Schleswig-Holsteins. „Wir haben viel gesehen und erfahren“, zeigten sich alle Teilnehmer beeindruckt.

In den Wochen vor der Jahrestour hatte es Vorsitzender Friedel Lorch erneut geschafft, durch persönliche Werbung so viel Mitfahrerinnen und -fahrer zu motivieren, dass der Reisebus gut gefüllt war. Durch zwei krankheitsbedingte Absagen im letzten Moment blieben nur zwei Plätze unbesetzt. Der größte Anteil der Teilnehmer waren wieder Mitglieder des Ortsverbandes sowie deren Freunde und Bekannte. „Zwischendurch gab es sogar eine kleine Warteliste“, erinnert sich Lorch. „Da es während der Anmeldefrist erfahrungsgemäß aber immer wieder ein paar Absagen gibt, sind alle mitgekommen, die mitwollten“, freut er sich.

Am Zielort gab es bei einigen Fahrtteilnehmern aber zunächst lange Gesichter, weil das Hotel in der Hattstedtermarsch direkt hinter dem Nordseedeich sehr einsam gelegen ist. Die anfängliche Skepsis schlug aber schnell in Freude um. „Letztendlich hat es allen gut gefallen“, resümierte Lorch, „nicht nur wegen der friesisch-modern eingerichteten Zimmer, sondern auch wegen der persönlichen Note und des guten Essens.“

Bei einer mehrstündigen Führung durch Husum wandelte die Ströher Reisegruppe auf den Spuren Theodor Storms, lernte während einer Grachtenfahrt das als „Kleinholland“ bekannte Städtchen Friedrichstadt kennen, ließ sich per Fähre zur Insel Sylt übersetzen und folgte am vierten Tag dem Ruf „Auf nach Deekelsen – Auf den Spuren des Landarztes“.

Ein Höhepunkt war am fünften Tag für alle eine Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal von Kiel nach Rendsburg. Die Teilnehmer waren nicht nur vom regen Schiffsverkehr auf dem Kanal, sondern auch vom fürstlichen Büfett an Bord begeistert. „Große Pötte haben wir leider nicht gesehen, die lagen an dem Tage wohl gerade in irgendeinem Hafen“, fasste Friedel Lorch seine Eindrücke zusammen.

Nach einer Überfahrt zur Hallig Hooge mit Besuch des Sturmflutkinos am sechsten Tag sowie einem mehrstündigen Zwischenstopp in der Weltstadt Hamburg während der Rückreise kehrten alle Teilnehmer wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wieder nach Ströhen zurück.

Und weil nach einem Jahresausflug bekanntlich vor einer Jahrestour ist, sind bei Friedel Lorch bereits jetzt die Planungen für eine Mehrtagesfahrt im nächsten Jahr angelaufen. Ende Mai oder Anfang Juni soll es laut aktueller Planung für sieben Tage ins schöne Maintal gehen.

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