14-jähriger Lokalmatador viermal Erster und dreimal Dritter

Sören Kellermann dominiert Kutschertag in Ströhen

Henriette Harbort (2.v.r.) und Dirk Kellermann gratulierten dem Siegerfahrer Sören Kellermann (2.v.l.) mit Beifahrer Matthias Fiedler (rechts). Foto: Brauns-Bömermann

Ströhen – Die Stars des Kutschertages in Ströhen waren „Ernie“ und „Mylady“. Die zwei Ponys erfuhren mit ihrem Fahrer und Lenker, dem 14-jährigen Sören Kellermann aus dem Reit- und Fahrverein (RFV) Ströhen, als Ein- oder Zweispänner die meisten Siege.

Ob in der Dressurfahrt, dem Hindernisfahren nach Zeit und Fehlerpunkten oder dem Parcours mit zwei festen Hindernissen, die drei siegten souverän. Das „Dreamteam“ sammelte so viele Schleifen, dass sie kaum an ein Pony passten. Insgesamt landete das Team viermal auf Platz eins und dreimal auf Platz drei.

Der Reit- und Fahrverein Ströhen hatte am Sonntag zum wiederholten Mal auf den Turnierplatz am Tierpark eingeladen. Die Teilnehmerübersicht zeigte insgesamt 23 Fahrer in verschiedenen Disziplinen. Die Fahrerlager kamen aus dem gesamten Landkreis. Dr. Henriette Harbort und Ulrich Müller richteten gerecht und mit konstruktiver Kritik, falls notwendig. Viel Lob und anerkennende Worte gab es immer.

Gestartet war der Kutschertag bereits um acht Uhr morgens mit der Dressur, er endete nicht vor 17 Uhr mit der Siegerehrung.

Etwa 15 Helfer aus den Reihen des Reit- und Fahrvereins Ströhen waren am Sonntag in Aktion. Sie maßen die Kutschbreiten, passten die zu durchfahrenden Tore auf die jeweilige Spurbreite an, beaufsichtigten die Trainingsplätze bei An- und Abreise und halfen beim Auf- und Abbau vor und nach dem Turnier. Zwei Hindernisse waren jedoch bereits fest installiert, eine Brücke und ein zu passierendes Hindernis mit aufrechten Wänden.

Ob im langsamen gemächlichen Trab oder im sanften Galopp durch die Tore aus Pylone mit leicht herunterfallenden Tennisbällen gefahren wurde, war letztlich egal, denn Fahrsport ist, ebenso wie die Freude über Schleifen, immer auch Spaß-Sport. Trotzdem gilt: Der Schnellste, Geschickteste und Souveränste fährt den Sieg ein.

Wie eingespielt das Team der Kellermanns ist, zeigten die Platzierungen. Ob nur „Ernie“ in der Dressur auf Platz eins vor Angelique Ahler mit „Nero“ aus dem Reitverein Wagenfeld oder „Ernie“ und „Mylady“ als Gespann Seite an Seite im Hindernis-Fahr-Wettbewerb der Zweispänner, sie toppten alle. Aber auch Steffen Fromm mit „Nico“ aus dem Kutscher Klub Sulingen rutschte mindestens zweimal in den Siegerlisten auf Platz eins als Gewinner.      sbb

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