Dienstleistungszentrum in Wagenfeld

Seit zehn Jahren ein Heim für die Kunst

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Das Dienstleistungszentrum in Wagenfeld verwandelt sich mehrmals im Jahr in ein „Kunstmuseum“.

Wagenfeld - Kunst als Belebung für die Sinne im Dienstleistungszentrum in Wagenfeld: Dies war das Ansinnen einer Wagenfelder Investorengemeinschaft bereits bei den ersten Planungen für das Gebäude an der Oppenweher Straße. Realisiert wurde es im Jahre 2005. Mehrere Dienstleister und die Gemeindeverwaltung haben dort ein neues Zuhause gefunden.

Die Eingänge führen ins lichtdurchflutete Foyer mit einem großzügigen Treppenaufgang. Auf breiten Fluren sind die Büros zu erreichen. Seit nunmehr zehn Jahren sind wechselnde Ausstellungen fester Bestandteil im Dienstleistungszentrum. Aus diesem Anlass ist auch eine Jubiläumsausstellung geplant.

„Kunst erweitert Blickwinkel“

„Kunst schmückt nicht nur die Räume. Das Betrachten und mehr noch, die Auseinandersetzung mit Bildern, Skulpturen und Objekten gerade der modernen informellen, nicht gegenständlichen Kunst erweitert den Blickwinkel und fördert die Kreativität. Gute Gründe, das Haus für die Kunst zu öffnen“, sagen dessen Geschäftsführer Brigitte Cording und Thorsten Paulussen im Vorwort der Festschrift zur Jubiläumsausstellung „10 Jahre Kunst und Kultur im DLZ Wagenfeld“. Beide erhoffen sich durch die Verknüpfung von Kunst mit Wirtschaft und Verwaltung ein Mehr an gegenseitigem Verständnis und Inspiration.

Angeregt durch die Kulturarbeit in der Auburg, prägen seit 2007 wechselnde Ausstellungen das „Innenleben“ der Gänge und Flure. Das alles geschieht in Zusammenarbeit mit dem Verein Kunst in der Provinz. „Es war ein historischer Tag, als im März 2007 die erste Ausstellung durch den Verein Kunst in der Provinz im Dienstleistungszentrum mit einer Fotodokumentation eröffnet wurde“, erinnert sich Brunhild Buhre, Vorsitzende des Vereins.

Plattform für Nachwuchstalente

Seitdem haben 139 Künstler des Vereins in 40 Ausstellungen die Räume genutzt und ihre vielfältige Kunst präsentiert: Malerei, Fotografie, Objektkunst, Installation, Bildhauerei oder Performance.

Dank spricht Buhre den Mietern des Dienstleistungszentrums dafür aus, „hier in Wagenfeld ein wunderbares ,Haus für die Kunst’ geschaffen zu haben“.

Diesen Ball spielt Bürgermeister Matthias Kreye in seinem Grußwort zum „Zehnjährigen“ gern zurück. Es freue ihn, dass die Gemeinde Wagenfeld neben der Auburg eine weitere Möglichkeit habe, Künstlern, aber auch Nachwuchstalenten eine Plattform zu bieten, um ihre Werke zu zeigen. „Wir freuen uns, dass für unsere Region hier so ein kulturelles Angebot vorgehalten wird. Machen sie weiter so“, wünscht sich der Bürgermeister.

Und auf diese nächsten Jahre freuen sich auch die Mieter des Dienstleistungszentrums und gratulieren zum ersten Nullgeburtstag. Zugleich versprechen sie, weiterhin Patenschaften für die Ausstellungen zu übernehmen und sie zu unterstützen.

hwb

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