Der Schützenverein Wagenfeld wird erstmals in seiner Geschichte von einer Frau regiert/Ende der Republik

„First Lady“ Melanie Kamke auf dem Thron

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Im Schützenverein Wagenfeld endete die Republik. Alle Throne sind wieder besetzt. Im Bild der komplette Hofstaat für die kommenden zwölf Monate.

Wagenfeld - Eine Frau beendete am Sonntag die Republik im Schützenverein Wagenfeld. Mit Melanie Kamke bestieg erstmals in der Geschichte des Vereins eine Königin den Thron. Die Frau des neuen Präsidenten erhielt deshalb den Beinamen „First Lady“. An ihrer Seite regiert für die kommenden zwölf Monate ihr Mann Sascha als Prinz.

Unterstützt wird das Paar von den Adjutantenpaaren Anneliese Strohwald und Friedhelm Cording sowie Stefanie Wilke und Andreas Meyer. Ehrendamen sind Karin Köster, Gitta Lampe, Gertrud Siebert und Dunja Spreen. Vizekönigin ist Stefanie Fenker-Hoffmann.

Neuer Jugendkönig wurde Raphael Schäfer, der sich Maren Hespos zur Königin wählte. Diese hat bereits Erfahrung in diesem Amt, sie brauchte ihre Insignien erst gar nicht abzulegen, hatte sie zuvor doch an der Seite von Dennis Langhorst gestanden. Adjutantenaufgaben übernehem Jannik Barner und Celina Brüggemann sowie Christian Weber und Sarah Müller. Vizekönig ist Björn Bülker.

Als Jan Köster bei den Schülern den Schießstand betrat und auf die Scheibe zielte, stand er bereits als neuer König fest, denn es gab keinen weiteren Bewerber. Zu seiner Königin wählte er sich Analena Kruse. Adjutantenaufgaben übernehmen das bisherige Schülerkönigspaar Jan-Phillip Spreen und Ronja Finkenstädt sowie Luca Striek und Charlotte Kunsemüller.

„Wir haben es geschafft, alle drei Throne sind wieder besetzt“, verkündete der zweite Präsident Thorben Hespos erleichtert vor der Proklamation. Er musste für seinen „Chef“ Sascha Kamke in die Bresche springen, da dieser zur Kürung zum Prinzgemahl anstand. Diesem galt Hespos Dank für die vorgefertigte Rede, „die ich nur noch ablesen muss“.

Mit der Inthronisierung der neuen Majestäten erreiche das Fest seinen Höhepunkt, neige sich damit aber auch zugleich so langsam dem Ende zu. Es sei ein Fest gewesen, bei viel gelacht worden sei. Sein Dank gelte allen, die zum Gelingen beigetragen hätten, insbsondere den Gastvereinen, die mit starken Abordnungen vor Ort gewesen seien.

Da der Verein im zurückliegenden Jahr keinen Altkönig hatte, habe Jugendkönig Dennis Langhorst den ersten Rang beim Maschieren innegehabt. „Danke, Dennis, für die tolle Zeit mit dir als König“, Thorben Hespos unter dem Beifall des Bataillons an den Scheidenden gerichtet.

Einen Dank sprach er auch an Schülerkönig Jan-Phillip Spreen sowie alle Königinnen, Adjutanten und Ehrendamen aus. „Danke für die schöne Zeit.“

Den neuen Regenten wünschte er für ihre Amtszeit „viel Glück und Erfolg“ und er versprach, dass der Verein ihnen bei ihren Veranstaltungen mit einer guten Abordnung zur Seite stehen werde. Danach stimmte Thorben Hespos das Vereinslied an, ließ Bataillon und Hofstaat zum Ehrentanz in das Festzelt einmarschieren und gab den Festball frei.

hwb

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