Schützenverein richtet Jahreshauptversammlung aus / Volle Kasse und gute Schießergebnisse / Beteiligung am Schützenball verbesserungswürdig

Lob und Dank, aber auch kritische Worte in Wagenfeld

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Erster Präsident Sascha Kamke (2.v.l.) und zweiter Präsident Thorben Hespos (r.) gratulierten Jahresmeister Heinz Schwarze (l.), dankten Jörg Thiry (3.v.l.) und gaben auch René Schindler (3.v.r.) und Jan-Philipp Thiry (2.v.r.) die besten Wünsche mit auf den Weg.

Wagenfeld - Viel Lob, aber auch kritische Töne waren während der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Wagenfeld zu hören. So wurde die mangelnde Beteiligung am Schützenball beklagt. Insbesondere das Interesse der älteren Mitglieder an dieser Veranstaltung habe nachgelassen.

Die Lösung könnte laut Sascha Kamke, erster Präsident, ein gemeinsamer Ball der Wagenfelder Schützenvereine sein. Hierzu habe es ein Treffen zwischen Vereinen und Festwirten gegeben. Während diese Idee in Haßlingen positiv aufgenommen worden sei, zeige man sich in Förlingen eher zurückhaltend. Für die Wagenfelder Schützen stehe der Vorschlag eventuell während der nächsten Jahreshauptversammlung zur Abstimmung.

Göran Detering, zweiter kommissarischer Schatzmeister, erfreute die Versammlung mit positiven Zahlen. 373 Mitglieder habe der Verein, 112 davon seien Ehrenmitglieder. Zuvor hatte Sascha Kamke bereits die im vergangenen Jahr neu eingetretenen neun Mitglieder namentlich erwähnt. Den hohen Kosten für Baumaßnahmen am Schießstand stünde ein „erfreulich hohes Spendenaufkommen“ gegenüber. Dadurch habe sich der Kassenbestand „erheblich erhöht“. Die gut gefüllte Kasse wurde zudem ordentlich geführt, dem Vorstand wurde Entlastung erteilt.

Für zufriedene Gesichter sorgte auch der Bericht von Schießwart Thorsten Weghorst. Zahlreiche auswärtige Schießveranstaltungen seien besucht worden, dabei seien „sehr gute Erfolge“ erzielt worden. Als „herausragend“ bezeichnete er den Gewinn des Dorfpokals durch die Seniorschützen.

Auch eigene Schießveranstaltungen habe es im vergangenen Jahr wieder einige gegeben. Daniel Schwarze errang den neuen Vorstandspreis, mit dem 407. Schuss hatte sich Heino Dammeyer als Adlerkönig in die Vereinschronik geschrieben.

Jan-Phillip Spreen und Karin Köster holten den 1+1-Pokal, Köster konnte zusätzlich den Döpkepokal mit nach Hause nehmen. Der Er-und-Sie-Pokal ging an Rosi Weghorst und Wilfried Reuter. Für die Zukunft wünschte sich der Schießwart eine bessere Beteiligung bei den Anschreibediensten.

Von 58 Schützen haben 40 die Bedingungen erfüllt. Beste Preisschützen sind Karin Köster, Daniel Schwarze (Junioren) und Heinz Schwarze (Senioren). Letztgenannter ist auch Jahresmeister.

Im Rahmen der satzungsgemäß ausgeschriebenen Wahlen wurde Thorben Hespos als zweiter Präsident einstimmig im Amt bestätigt. Zweiter Schriftführer Jörg Thiry stellte sein Amt zur Verfügung, ihm folgt einstimmig René Schindler nach. Christian Schillbach bleibt zweiter Kommandeur, auch er wurde einstimmig wiedergewählt. Jan-Philipp Thiry bleibt mit einstimmigem Votum technischer Offizier.

Die Besetzung der Finanzposten bereitete Präsident Kamke und den weiteren Vorstandsmitgliedern Sorge. Der letztmaligen Bereitschaft von Göran Detering ist es zu verdanken, dass der Verein einen zweiten Schatzmeister hat. Kamke wies die Versammlung darauf hin, dass auch erster Schatzmeister Karl-Heinz Wurst, der krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, seinen Rückzug für das Jahr 2018 angekündigt hat. Dem Hinweis folgte ein Appell an die Mitglieder, sich zu gegebener Zeit um die entsprechenden Posten zu bewerben.

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