Handballsparte des TuS Wagenfeld besteht 50 Jahre

„Rundum-Dankesreden“ und zahlreiche Flachpräsente

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Alles Gute! Gastgeber, Festredner und offizielle Gratulanten beim Jubiläum der Handballsparte des TuS Wagenfeld (v.l.): Wilfried Wiedemann, Ulf-Werner Schmidt, Stephan Kawemeyer, Andreas Siebrecht, Karsten Kleemeyer, Heinz Rawe und Spartenleiter Friedhelm Fehner (Bitte Foto vergrößern).

Wagenfeld - Stellvertretender Landrat Ulf-Werner Schmidt gratulierte seitens des Landkreises Diepholz, für die Gemeinde Wagenfeld schloss sich stellvertretender Bürgermeister Stephan Kawemeyer an, die Handballregion Oldenburger Münsterland hatte ihren stellvertretenden Vorsitzenden Heinz Rawe entsandt, und das Schlusswort sprach TuS-Vorsitzender Andreas Siebrecht.

Zuvor hatte Wilfried Wiedemann, in den 60-er Jahren Sportlehrer in der damaligen Mittelpunktschule in Wagenfeld, über die Anfänge des Handballsports in Wagenfeld berichtet und Karsten Kleemeyer mit humorigen Worten eine verbale Reise durch die spannende Geschichte der Jubiläumssparte unternommen.

Alle Ehrengäste stellten am Sonntagvormittag beim offiziellen Festakt aus Anlass der 50. Wiederkehr des Gründungsjahres der Handballsparte im TuS Wagenfeld das ehrenamtliche Wirken der Spartenverantwortlichen in den vergangenen fünf Jahrzehnten heraus, würdigten auch die Spielerinnen und Spieler, die Woche für Woche für den TuS auf Punktejagd gegangen sind und heute noch gehen und bedankten sich bei den „Männern und Frauen der ersten Stunde“, die 1967 den Mut hatten, dem Sportverein Wagenfeld eine zunächst Handballabteilung mit überschaubarer Mitgliederzahl anzugliedern.

Stellvertretender Landrat Schmidt betonte in seinem Grußwort, dass der Landkreis schon wenige Jahre nach der Spartengründung aufgrund der guten Entwicklung und für den Schulsport die neue Sporthalle am Branntweinsweg gebaut und die Verwaltung in die Hände der Gemeinde übergeben habe. „Damit waren gute Voraussetzungen für den Handballsport geschaffen, nicht nur für Damen und Herren, sondern insbesondere auch für Kinder und Jugendliche.“

Wiedemann erinnert an Anfangszeit

Wilfried Wiedemann erinnerte sich in seinem Grußwort aus Lehrersicht an die Anfangszeit: „Da waren damals eine zu kleine Halle, aber ganz tolle Schülerinnen und Schüler, engagiert, sportlich, mit den besten Voraussetzungen, gute Handballer zu werden, Jungs wie Mädchen mit einer fantastischen Kondition – und den Ball fangen konnten sie alle.“

„Jetzt steht ich hier, eingerahmt von Hortensien und weißen Rosen, und weiß eigentlich gar nicht, was ich sagen soll“, startete Karsten Kleemeyer seine Festrede. „Ich sehe mich hier in einer riesengroßen Familie mit ungezählten aktiven Spielerinnen und Spielern. Nur mit Aktiven pulsiert das Leben aber nicht, da gehören auch engagierte Ehrenamtliche dazu, die mit Freude und Begeisterung Organisatorisches erledigen. Die Jubiläumssparte hat sie.“

Kleemeyer peppte seine Sichtweise der Handballgeschichte mit mehreren Anekdoten auf, nannte wichtige Namen aus der Vergangenheit und bedankte sich bei Friedhelm Fehner für dessen Bereitschaft, vor sechs Jahren den Posten des Spartenleiters zu übernehmen.

Erfrischend kurz hielten sich Heinz Rawe und Stephan Kawemeyer in ihren Grußworten. Der Vertreter der Handballregion Oldenburger Münsterland gratulierte und überreichte einen mit Spielbällen gefüllten Sack, und der stellvertretende Wagenfelder Bürgermeister sagte zu, dass die Gemeinde auch über das Jubiläumsjahr hinaus immer ein offenes Ohr für die Belange des Handballsports haben werde.

„Rundum-Dankesrede“ von Siebrecht

Bevor TuS-Vorsitzender Andreas Siebrecht zu seiner „Rundum-Dankesrede“ ansetzte, überraschte er Hiltraud Fehner mit einem bunten Blumenstrauß – als äußeres Zeichen des Dankes für die Unterstützung ihres Mannes. Die weiteren Dankesworte galten anderen: „Ohne ehrenamtlich tätige Schiedsrichter, Kassierer, Trainer, Unterstützer und den vielen weiteren Handball-Verrückten, die der Sparte wohlgesonnen sind, würde Handball im TuS nicht funktionieren, würde es den Sport vermutlich gar nicht geben. Euch allen kann man nicht genügend Danke sagen, ohne euch läuft der Laden nicht, ohne euch könnte der Spartenvorstand, könnte Friedhelm Fehner sein Arbeitsfeld nicht bestellen.“

Als richtungsweisende Entscheidungen der jüngsten Vergangenheit stellte Siebrecht die Kooperation mit dem TSV Wetschen und der Jugendabteilung des TuS Lemförde heraus. „Das zeigt mir, dass Verantwortliche eines Vereins oder einer Sparte durchaus in der Lage sind, über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus zu schauen.“ Die Kinder und Jugendlichen stünden dabei im Vordergrund beziehungsweise deren Wunsch, Handball spielen zu können. „Und das ist gut so.“

ges

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