60. Geburtstag

Reservistenkameradschaft Wagenfeld ehrt Gründungsmitglieder Karl Hage und Günter Langhorst

Vorsitzender Marc Riesenberg (r.) mit den langjährigen Mitgliedern (v.l.) Klaus Sandmann, Karl Hage und Günter Langhorst.
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Vorsitzender Marc Riesenberg (r.) mit den langjährigen Mitgliedern (v.l.) Klaus Sandmann, Karl Hage und Günter Langhorst.

Die Reservistenkameradschaft Wagenfeld wurde vor 60 Jahren gegründet. Das große Fest zum Geburtstag wurde verschoben, nicht aber die Ehrung der beiden letzten Gründungsmitglieder Karl Hage und Günter Langhorst.

Wagenfeld – Sie mussten lange auf ihren üppig gefüllten Präsentkorb und die Plakette warten, die beiden letzten Gründungsmitglieder der Reservistenkameradschaft Wagenfeld, Günter Langhorst und Karl Hage. Ihre zu Jahresbeginn geplante Ehrung hat Corona ebenso verhindert wie das große Fest zum 60-jährigen Bestehen, das im August mit mehr als 1000 Gästen auf dem Marktplatz hätte gefeiert werden sollen und nun im nächsten Jahr nachgeholt wird.

Günter Langhorst und Karl Hage können sich noch gut an die Gründung am 7. Januar 1961 unter dem Namen „Vereinigung Wagenfelder Bundeswehr-Reservisten“ erinnern – kurze Zeit, nachdem sie ihre Wehrpflicht abgeleistet hatten. Die Initiative sei von Hermann Lohaus ausgegangen.

Im Mittelpunkt habe von Anfang an die Kameradschaftspflege gestanden, berichtet Karl Hage, der von 1968 bis 1972 Vorsitzender war. Es wurde viel gemeinsam gefeiert, vor allem Polterabende. „Das hat uns zusammengeschweißt.“

Geschossen wurde in den ersten Jahren beim Gasthaus Friedhoff auf dem Platz des heutigen Aldi. „Im Winter mussten wir erstmal den Schießstand von Schnee befreien“, erzählt Langhorst. Gern erinnern sich beide auch an die Himmelfahrtsmärsche der ersten Jahre. „Die Veteranen saßen an den Straßen, und wir mussten ihnen Soldatenlieder singen.“ Unterwegs machten sie auf den Kuhwiesen einen Mittagsschlaf und wurden auch schonmal von einer dicken Zunge im Gesicht geweckt, erzählt er.

Günter Langhorst führte in den ersten 15 Jahren die Geschäfte der Reservisten. „Das war die meiste Arbeit.“ Einen Brief am Computer schreiben und beliebig oft ausdrucken – das gab es nicht. „Wenn ich einen Brief an 20 Leute schreiben wollte, musste ich den Text fünfmal einhämmern.“

Neben Langhorst und Hage wurden bei der Jahreshauptversammlung im Heidekrug, dem neuen Vereinslokal, auch Günter Reuter (25 Jahre) sowie Klaus Sandmann und Wilfried Reuter (40 Jahre) geehrt. Ehrenmitglieder sind Wilfried Müller und Karl-Heinz Wurst.

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