Neue Leitung in Sicht

Eine Bewerbung für Rektorenstelle an der Grundschule Wagenfeld

Die Grundschule in Wagenfeld könnte in absehbarer Zeit eine neue Leitung bekommen. Eine Bewerbung für die derzeit nur kommissarisch besetzte Rektorenstelle liegt dem Regionalen Landesamt inzwischen vor.
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Die Grundschule in Wagenfeld könnte in absehbarer Zeit eine neue Leitung bekommen. Eine Bewerbung für die derzeit nur kommissarisch besetzte Rektorenstelle liegt dem Regionalen Landesamt inzwischen vor.

Die Rektorenstelle der Grundschule Wagenfeld ist seit Anfang 2021 nur kommissarisch besetzt. Mehrere Ausschreibungsrunden blieben erfolglos, doch seit Oktober liegt eine Bewerbung vor. Das Stellenbesetzungsverfahren läuft.

Wagenfeld – Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich Frank Klausing in absehbarer Zeit wieder ganz seinem „Hauptberuf“ als Leiter der Oberschule Wagenfeld widmen kann. Denn für die im Oktober zum wiederholten Mal ausgeschriebene Rektorenstelle der Grundschule Wagenfeld, deren kommissarische Leitung er im Februar zusätzlich übernommen hatte, liegt eine Bewerbung vor, wie das Regionales Landesamt für Schule und Bildung in Lüneburg auf Nachfrage mitteilte. Derzeit läuft das Stellenbesetzungsverfahren.

Der langjährige Schulleiter Wolfgang Korte war Ende Januar in den Ruhestand verabschiedet worden. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger wurden seither vergeblich gesucht – ein Schicksal, das die Wagenfelder Einrichtung mit vielen Grundschulen teilt.

Ein Grund dafür, dass es bei den Ausschreibungen bisher keine Bewerber gegeben hatte, könnte sein, dass die Grundschule nicht über eine Konrektorenstelle verfügt, die gesamte Verantwortung also bei einer Person liegt.

Ob sich auch das in absehbarer Zeit ändert, vermag das Regionale Landesamt auf Nachfrage noch nicht zu sagen. „Für die Einrichtung einer Konrektorenstelle muss die Schülerzahl an einer Schule dauerhaft über 180 Schülerinnen und Schüler liegen. Im aktuellen Schuljahr ist dieser Wert erreicht, doch ist noch nicht absehbar, inwieweit die Schülerzahlen konstant bleiben. In Zusammenarbeit mit dem Schulträger werden wir die Entwicklung der Schülerzahlen im Blick behalten und bei Bedarf eine entsprechende Stellenausschreibung vornehmen“, so die Behörde.

In der Grundschule werden aktuell 182 Mädchen und Jungen unterrichtet. Im dritten und vierten Jahrgang gibt es je zwei Klassen, im zweiten Jahrgang drei Klassen. Der erste Jahrgang ist mit 45 Schülern knapp an der Dreizügigkeit „vorbeigeschrammt“. Ausgehend von den Geburtenzahlen könnte es im nächsten Schuljahr aber wieder eine dritte erste Klasse geben. Bürgermeister Matthias Kreye erwartet, dass die Schule in absehbarer Zeit die 200-Schüler-Marke knacken wird.

Die Grundschule Samtgemeinde Rehden steht seit dem Wechsel von Anhild Pilgrim in den Ruhestand im Sommer vergangenen Jahres ebenfalls noch ohne neue Leitung da. Laut Behörde liegen für die ebenfalls schon mehrfach ausgeschriebene Stelle weiterhin keine Bewerbungen vor. Kommissarische Leiterin ist Claudia Prentler.

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