Regen, Schnee und Eiseskälte

Wind macht Stahlschuhmatadoren auf dem Heidering schwer zu schaffen

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Die Zahl der Teilnehmer mit Speedcarts steigt von Jahr zu Jahr beim Osterraining auf dem Heidering.

Wagenfeld - Regen, Schnee, Eiseskälte: zum zehnjährigen Bestehen des Ostertrainings des MSC Heidering Wagenfeld hat sich der Wettergott mal etwas anderes einfallen lassen. „In diesem Jahr war es der Wind, der den Stahlschuhmatadoren zeitweise schwer zu schaffen machte“, wusste Pressesprecher Matthias Rathje zu berichten.

Am Samstagnachmittag war es zeitweise so schlimm, dass die Teams nur noch damit beschäftigt waren, ihre Pavillons zu sichern. „Aber auch den einen oder anderen Zuschauer hat der Sturm von der Bahn vertrieben“, so Rathje weiter. „Aber irgendwas ist ja immer“, zeigte sich Vorsitzender Jürgen Stumpe zuversichtlich. „Auch diesen Tag werden wir dank der Arbeit, die die vielen Helfer schon im Vorfeld erledigt haben, sehr gut über die Runden bringen.“

Heideringteam: Ostertraining wäre ohne Wetterkapriolen nicht mehr denkbar

Inzwischen ist das ganze Heideringteam sich einig, „ohne die alljährlich wiederkehrenden Wetterkapriolen wäre unser Ostertraining nicht das, was es ausmacht, eine super Veranstaltung die mit Herzblut von allen vorbereitet und durchgeführt wird.“

Sämtliche Teams aus dem In- und Ausland zollten den Machern ihren tiefsten Respekt für die inzwischen gewohnt professionelle Durchführung dieses „Kulttrainings“.

Neben den Stammfahrern aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden war erstmals zum Nullgeburtstag ein Gespannteam aus dem Baltikum nach Wagenfeld gereist. Das estländische Team nahm einen Anreiseweg von gut 2 000 Kilometern gerne in Kauf, um einmal an diesem einzigartigen Training auf dem Heidering dabei zu sein. Und das Resümee des Teams nach den Trainingsläufen spricht für sich, „wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein, allerdings werden wir einige weitere Gespannteams aus der Heimat mitbringen.“ So etwas hören die Macher um Jürgen Stumpe natürlich gerne. Das ist es, was die Wagenfelder stolz macht und zeigt, dass sie nach wie vor auf dem richtigen Weg sind.

600 Zuschauer trotzen Wind und Regen

Aber nichtsdestotrotz ging es auf dem 360 Meter langen Oval den ganzen Tag über richtig rund, von den kleinsten Einzelsolisten mit 50 Kubikzentimeter über die etwas größeren Maschinen mit 500 Kubikzentimeter bis hin zu den Speedcarts, die jährlich mehr werden, tummelte sich so ziemlich alles auf dem Heidering.

Sämtliche Teams testeten, schraubten und verfeinerten die Einstellungen an ihren Gefährten und drehten mächtig am Gas, schließlich sollten auch die gut 600 Zuschauer ihren Spaß und auch ihr Mitbringsel für zu Haus bekommen, und wenn es nur der aufgewirbelte Bahnbelag in den Haaren war, den die Maschinen in den Kurvenbereichen großzügig an die Zuschauer verteilten.

Auch der NDR schaute vorbei

Eine weitere Premiere bei den Wagenfeldern war der Besuch des NDR, der einen Beitrag für Hallo Niedersachsen drehte. „Unterm Strich“, so Pressesprecher Matthias Rathje, „waren wir sehr zufrieden mit unserem Ostertraining.“

Dieses zog am Abend noch einmal eine Vielzahl von Besuchern zum großen Osterfeuer und der anschließenden After-Show-Party ins Festzelt an den Heideweg.

vm

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