Ortsteil-Olympiade Auftakt zur Sportwerbewoche / „Pustel“ holt den Sieg

Großer Spaß für Jung und Alt

„Zeigt her Eure Füße und angelt die Flaschen“: Riesenspaß hatten die Teilnehmer beim Spiel „Flaschen sortieren“ bei der Dorfolympiade des TSV Jahn Ströhen.
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„Zeigt her Eure Füße und angelt die Flaschen“: Riesenspaß hatten die Teilnehmer beim Spiel „Flaschen sortieren“ bei der Dorfolympiade des TSV Jahn Ströhen.

Ströhen - Was für Berlin seine Bezirke Mitte, Charlottenburg, Kreuzberg, Marzahn oder Köpenick, sind für Ströhen seine selbst ernannten Ortsteile. Immer wieder schafft es der Ort Ströhen, seine Bürger in jeder Altersklasse zu einem „Miteinander“ zu mobilisieren.

Nun startete die zweite Dorf-Olympiade, an der acht Ortsteile mit jeweils zahlreichen Einwohnern teilnahmen. Mit der Dorf-Olympiade begann die Sportwerbewoche des Turn- und Sportvereins (TSV) Jahn Ströhen, die am Samstag, 2. August, mit einem Sportfest im Festzelt am Sportplatz endet. Am Sonntag war der Sportplatz bunt statt grün und das lag an den vielen Ströhern in buntem Sommeroutfit, die sich unter ihren Stations-Schirmen zum Ortsteil-Wettstreit trafen.

„Für den siegreichen Gewinner gibt es dann für die Dauer eines Jahres das neue Ortsschild, für die Mannschaft ein kostenloses Grillen und natürlich jede Menge Ruhm“, erklärte Ralf Hollmann (Kassenwart TSV) die Prämierung.

Bei insgesamt fünf Spielen und vier Fragen wetteiferten junge bis ältere Ströher bei dem „Spiel ohne Grenzen“. „Die Spiele sind natürlich harmlos und lustig. Wir haben sie so gemischt, dass die Aufgaben von Kindern, aber auch von älteren Einwohnern oder spezifischen Gruppen gemeistert werden können. Das Prinzip, gemeinsam die Aufgaben zu lösen, steht im Vordergrund“, sagte erster Vorsitzender Andreas Vortmann, der mit Moderation, Zwischenergebnisbekanntgabe und dem Erläutern der kleinen Anekdoten am Rand alle Hände voll zu tun hatte.

Im wahrsten Sinne alle Hände voll Arbeit hatte ebenso Dr. Thorsten Hollmann, denn für die Teilergebnisse kletterte er mutig auf die Leiter und hielt das Publikum und die Spieler mit den Spielständen per Hand gewechselt auf dem Laufenden. Für die Ortsteile Pustel, Oberauerort, Dorfmitte I, Dorfmitte II, Butzendorf, Varreler Kirchweg, Lager und Haken Moor wurde ein sogenannter Bürgermeister bestimmt, der für die Spiele das adäquate Team zusammenstellte.

So waren die Kinder zum Beispiel sehr in den Schubkarren beim Rennen zum Wassertransport in Bechern gefragt. Sie saßen zu zweit in den Karren, während Ältere sie laufend schoben, um den Eimer mit Wasser schnellstmöglich zu füllen. Fünf Minuten und eine ganze Menge Spaß mit Wasser bei warmem Wetter. Es wäre nicht Ströhen, wenn beim klassischen Sackhüpfspiel die Jutesäcke der Vergangenheit nicht ins Spiel kämen. „Big Bags“ dienten als Hüpfgehäuse im Wettkampf.

Die Kontrahenten sortierten zudem Flaschen mit den Füßen in die Kästen, ein Vergnügen mit einer Länge von drei Minuten. Zwischen den Spielen stellten die Spielleiter knifflige Fragen und Aufgaben: „Nennt die Ernteköniginnen der Landjugend von 2000 bis 2010 oder nennt die Vorstandsmitglieder aller Ströher Vereine“. Das war nicht ganz leicht zu lösen, aber in der Gruppe möglich für die Ströher Ortsteile. Fragen zu Straßen, die von den Hauptstraßen abzweigen und die Liste der zehn Gebote ließen die Köpfe zwischen den Spielen rauchen.

Spiel fünf toppte jedoch die Vorstellungskraft der Teilnehmer. Auf den Sportplatz fuhr ein Bus. Er hielt an, legte den Leerlauf ein und ein Seil verriet, was die Spielaufgabe war. Bus ziehen, etwa 30 Meter mit zwölf Aktiven. 14 Menschen stiegen ein, je zwei aus den anderen Ortsteilen, und dann hieß es „Hau Ruck“. Zweimal waren der Ruck und die Kraft für das Sisalseil zu stark, es riss. Ein großer Spaß für alle.

Als Gesamtsieger ging der Ortsteil „Pustel“ aus der Olympiade hervor. Dort wird das neue Gewinner-Schild Platz finden.

sbb

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