Philipp Rest stolz auf die Leistung und die Fairness

Oberschule holt siebten Platz bei Deutscher Meisterschaft

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Holten den siebten Platz bei der Deutschen Schach-Meisterschaft (v.l.) Hannes Harzmeyer, Jan Köster, Nancy Pahl-Nehls, Anton Filipiak, Emir Ucar und Tom Bödeker mit Lehrer Philipp Rest.

Wagenfeld – Im zweiten Versuch durfte die Schachmannschaft der Oberschule Wagenfeld zum ersten Mal an den Deutschen Schulschachmeisterschaften für Haupt-und Realschulen in Osnabrück teilnehmen. Ein dritter Platz im Landesfinale Niedersachsen hatte gereicht, um als eine von 24 Mannschaften an der Endrunde teilzunehmen.

Das durch den Hagener Schachverein hervorragend organisierte Turnier habe sich über drei Tage erstreckt, berichtet die Oberschule. Gespielt wurde nach dem Schweizer System. Das bedeutet, dass die Spieler in jeder Runde auf bis dahin ähnlich starke Gegner treffen.

Die Mannschaft aus Wagenfeld trat mit insgesamt sechs Schülerinnen und Schülern an. Dabei spielte Hannes Harzmeyer als „Kapitän“ durchgehend an Brett Eins. Anton Filipiak bekleidete über das komplette Turnier die Position zwei. An den Positionen drei und vier spielten hauptsächlich Jan Köster und Bödeker sowie am Montag auch Emir Ucar. Nancy Pahl-Nehls nahm sehr erfolgreich am Ersatzspielerturnier teil und konnte einige Siege feiern, so die Oberschule.

Zu Beginn traf die Wagenfelder gleich auf die starke Konkurrenz aus Hasbergen. Hier gelang zunächst nur an einem Brett ein Sieg, und somit ging die erste Runde verloren. Dann gab es endlich frische Konkurrenz aus Baden-Württemberg. Die zweite Mannschaft von Bad Krozingen sei allerdings kein ebenbürtiger Gegner gewesen, und so habe man den ersten Sieg locker einfahren können, berichtet die Oberschule weiter.

Durch den Sieg wurde der Gegner für die dritte Partie wieder deutlich schwerer. Der Vorjahresvierte aus Wassenberg (Nordrhein-Westfalen) beanspruchte wieder die volle Konzentration an allen Brettern, doch die zweite Niederlage konnten die Wagenfelder nicht abwenden. Davon ließen sie sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Der Graf-Stauffenberg-Schule aus Bamberg ließen sie in der vierten Runde keine Chance.

Der Sonntag sollte dann im Zeichen des Unentschieden stehen. Gegen die Schulen aus Oberhausen, Harburg und Osnabrück spielte Wagenfeld durchweg 2:2 und hielt sich damit im Mittelfeld der Meisterschaft. Am Montag ging es mit einem Unentschieden gegen die Schüler der Abt-Bessel-Realschule aus Buchen in Baden-Württemberg weiter. Die Mannschaft aus Deegfeld in Niedersachsen stellte sich als letzter Gegner in den Weg. Diese Hürde habe allerdings mit Leichtigkeit genommen werden können, berichtet die Schule weiter. Ein Platz unter den ersten zehn war somit für die Schüler völlig klar. „Dass es am Ende ein herausragender siebter Platz wird, hätte niemand gedacht“, sagt der betreuende Lehrer Philipp Rest.

Die tatkräftige Unterstützung durch Birgit Harzmeyer, Rolf Hamann, Jürgen Bollmann und Hasenberg sowie die finanzielle Unterstützung der Schule machten dieses mehr als erfolgreiche Erlebnis überhaupt erst möglich. Besonders stolz machte Rest das faire Verhalten der Schüler in und neben den Partien.

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