Äußerst positive Bilanz

Nikolausmarkt in Wagenfeld: Mit Glühwein gegen Kälte und Nieselregen

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Glühwein, hier ausgeschenkt am Stand des „Lions Club Grafschaft Diepholz“, gehörte am Sonntag sicherlich zu den bevorzugt gewählten Getränken.

Wagenfeld - Von Marcel Jendrusch. Das erste Adventswochenende stand in der Gemeinde Wagenfeld ganz im Zeichen der bevorstehenden Festtage. Nachdem in Ströhen am Samstag der Brezelbasar die Besucher angelockt hatte (wir berichteten), stand für Sonntag der Nikolausmarkt im Kalender.

Bereits zum zehnten Mal waren vor der Sankt-Antonius-Kirche zahlreiche Verkaufs- und Imbissstände aufgebaut worden. Die Veranstalter des Marktes, die evangelische Kirchengemeinde und die Unternehmervereinigung „Aktiwas“ waren mit dem Besuch grundsätzlich zufrieden. „Es ist zwar etwas schleppend angelaufen“, sagt Reinhard Kawemeyer, Erster Vorsitzender von „Aktiwas“, im Gespräch mit unserer Zeitung, „am späten Nachmittag war es dann jedoch richtig voll und die Leute waren auch gut drauf.“ Für den zunächst spärlichen Besuch macht Kawemeyer das anfangs nur wenig marktfreundliche Wetter verantwortlich. Drei Grad Celsius und Nieselregen waren wahrlich kein Vergnügen.

Gegen Kälte und Wasser von oben konnten die Besucher jedoch allerlei tun – zum Beispiel das Programm in der Kirche besuchen. Nach dem Familiengottesdienst, der von Kindern der Kindertagesstätte „Pusteblume“ mitgestaltet worden war, bot Karsten Kleemeyer die Möglichkeit einer Kirchturmbesteigung an. Zusätzlich standen ein Weihnachtskonzert des Gospelchores, Musizieren und Singen mit Angie van de Loo und der Besuch des Nikolauses auf dem Programm. Abends gab dann noch der Rostocker Liedermacher Wolfgang Rieck ein Konzert (Bericht folgt).

Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form

Wettergeschützt saßen die Besucher jedoch auch im „Laden“ sowie beim Werder-Fanclub. Dort bekamen sie zudem die Möglichkeit, Kaffee und Kuchen zu sich zu nehmen. Auch im Außenbereich warteten allerlei Köstlichkeiten in fester und flüssiger Form darauf, verzehrt zu werden. Pommes, Bratwurst, Waffeln und Co. fanden schnell Abnehmer und auch so mancher Glühwein blieb an diesem Nachmittag nicht lange in der Tasse.

Nach dem Kunsthandwerkermarkt vor vier Wochen in der Kaiserhalle (wir berichteten), gab es am Sonntag erneut die Möglichkeit, jede Menge handgemachte Weihnachtsdekoration zu kaufen. Diverse Gestecke, hölzerne Schnee- und Weihnachtsmänner sowie die ein oder andere Kerze werden sicherlich einen guten Platz in Wagenfelder Häusern und Wohnungen finden. Auch von diesem Angebot wurde offensichtlich reichlich Gebrauch gemacht. „Die ersten Rückmeldungen der Standbetreiber sind positiv, das freut uns alle sehr“, sagt Reinhard Kawemeyer.

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