Junge Pianisten fordern den „Schwarzen Hausherrn“ heraus

Niedliche erste Melodien von den „Küken“ beim Klavierkonzert in Wagenfeld

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Freude bei den jungen Pianisten nach dem gelungenen Konzert in der Auburg in Wagenfeld.

Wagenfeld - Wer Zeit fand, kam. Kam zum Konzert der Kinder und Enkel. Denn der Auftritt in der Auburg in Wagenfeld ist jährlich das Highlight der Schulungen von Caroline Häberle. Im Klavierkonzert ihrer Schüler, die von vier bis achtzehn Jahre sind, hörten Gäste virtuose Meisterstücke von Bach, Beethoven, Liszt, Chopin, Rachmaninow, Mendelssohn-Bartholdy, Prokofjew, aber von den „Küken“ auch niedliche erste Melodien am großen Flügel.

Der Veranstaltungssaal war gut gefüllt, Caroline Häberle voller Dank für die Resonanz und mit besonderem Dank für Marita Kleemeyer für die jährliche Reservierung.

„Hier klingt das Erlernte einfach noch besser“, resümiert Häberle. Trotz einiger Programmänderungen durch Krankheit freute sich die Klavierlehrerin mit dem hohen Anspruch über alle Schüler, die sich dem Bühnenauftritt stellten.

„Sie hören heute sowohl russische, als auch europäische und deutsche Komponisten“. Und erläuterte, dass gerade die russische Klavierschule der deutschen Musikliteratur einen großen Stellenwert einräume.

Tatsächlich deckt Häberle mit ihrer großen Musikalität, Disziplin und Ehrgeiz mit den Schülern ein breites Spektrum ab, entlässt letztlich aus ihren „Fittichen“ junge Erwachsene wie Thomas Dobler, der brillant und voller Esprit schwerste Literatur spielt, als auch von Herzen gerne selbst komponiert. Er ist nur ein Beispiel, weil der Älteste im Reigen.

Häberle verteilt viel Respekt, für die Kleinsten ebenso wie für die Fortgeschrittenen.

Es sind für sie die Starter, „Blut Lecker“ am Klavierspiel, die Meisterschüler und letztlich wahre Pianisten, die sie entlässt. Eins eint aber alle Spieler: Das regelmäßige und fleißige Üben.

Und da war es nicht verwunderlich, wenn es Häberle wirklich anfasste, dass während des Spiels immer wieder Gäste oder Spieler den Saal verließen und wiederkamen. Da wurde aus ihrer Traurigkeit über mangelnden Respekt vor den Spielern Wut: „Ich wünsche mir, dass gewartet wird, solange jemand spielt. Kinder, das müsst Ihr lernen, die anderen haben solange geübt für die paar Minuten des Spiels.“

So, das war raus und sie konnte sich auf ihre Schüler konzentrieren.

Die Lust am Spiel ist bei ihren Schülern so groß, dass sie entweder nur oder mit eigenen Kompositionen antreten: Angelina Hein, Anita Krause und Thomas Dobler wagten sich und ganz persönlich Entstandenes war zu hören. Man muss also nicht erst warten, bis in großen Sälen junge Talente beworben werden, die gibt es unaufgeregt in der Auburg. Mit echter Weltliteratur wie „Die Montagues und Capulets“ aus Romeo und Julia von Prokofjew.

Caroline Häberle ist Garant für Schüler, die beim Spiel bleiben, bis sie wirklich virtuos sind. Eine Faszination, die sie regelmäßig in den Konzerten in der Auburg mit den Gästen teilen.  - sbb

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