Neugegründete Wagenfelder Mannschaft unterliegt TuS Syke II deutlich mit 2:14

Wasserballer bezahlen Lehrgeld

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Lehrgeld bezahlten die Wagenfelder Wasserballer bei der deutlichen 2:14-Schlappe gegen den TuS Syke II.

Wagenfeld - Die Mannschaft der neu gegründeten Wasserballsparte im TuS Wagenfeld hat in ihrem ersten Trainingsspiel noch Lehrgeld bezahlt. Gegen die weitaus erfahrenere zweite Vertretung des TuS Syke, die in der niedrigsten Klasse der Bezirksliga auf Punktejagd geht, gab es eine herbe 2:14-Schlappe (1:4, 1:2, 0:4, 0:4).

„Ein Jahr nach der Gründung wollten wir einfach mal wissen, wo wir stehen“, resümierte Christian Möllers nach dem Spiel. „Und wo wir bei unseren nächsten Trainingseinheiten die Hebel ansetzen müssen.“ Die zweite Syker Mannschaft hatte die Einladung der TuS-Verantwortlichen dankend angenommen und sich sofort bereiterklärt, den Wagenfelder Wasserball-Anfängern zu helfen.

Christian Möllers sieht die erste Freundschaftspartie insbesondere als Werbung für den Wasserballsport in Wagenfeld. „Wir suchen noch weitere Wasserballer aus einem Umkreis von 40 Kilometern, die sich für den Sport im nassen Element interessieren“, macht der Leiter des Hallenbades deutlich. „In dieser Gegend gibt es nur wenig aktive Wasserballvereine“, weiß Möllers. „In der näheren Umgebung wird der Sport nur in Porta, Syke, Nienburg und Osnabrück angeboten.“ Trainiert werde jeden Samstag von 11.45 bis 14 Uhr im Wagenfelder Hallenbad.

Mit der Entwicklung der eigenen Sparte ist Christian Möllers zufrieden. „Vieles war und ist für uns absolutes Neuland. Das, was wir können, haben wir uns selbst beigebracht, ohne einen ausgebildeten Trainer oder ehemaligen Wasserball-Aktiven“, resümiert er und ist stolz darauf, „dass in einem Jahr eine tolle Hobby-Wasserballtruppe mit 21 weiblichen und männlichen Akteuren entstanden ist.“

Die Partie gegen den TuS Syke II sieht Möllers als „hilfreiche Lehrstunde“. Besonders ist ihm aufgefallen, „dass bei uns jemand fehlt, der die Center-Position vor dem gegnerischen Tor ausfüllen kann.“ Deswegen sei es der Gastmannschaft leicht gefallen, ihre Abwehr auf das Wagenfelder Spiel einzustellen und die Partie jederzeit zu kontrollieren. „Dennoch haben wir es geschafft, aus dem Rückraum zwei Treffer zu erzielen“, freut sich Möllers. Im ersten Viertel sei Jannik Langhorst, im zweiten Viertel er selbst erfolgreich gewesen.

„Von der Schnelligkeit her haben wir gut mitgehalten, uns fehlt aber noch die Durchschlagskraft“, war eine weitere wichtige Erkenntnis, die der Wagenfelder Mannschaftsführer aus der Partie zog. Als besten Spieler des eigenen Teams stellt Möllers Torwart Alexander Siebrecht heraus. „Er hat durch mehrere tolle Paraden eine noch höhere Niederlage verhindert.“ Möllers lobt auch die Leistung von Dirk Lütvogt, „der dem gegnerischen Center alles abverlangt hat“ und betont, dass während der gesamten Spielzeit eine Frau im Team gestanden habe, „die mehrfach zu guten Aktionen kamen.“

Für Wagenfeld waren Cathleen Möllers, Kim-Shirly Rieke, Christin Schwenker, Alexander Siebrecht, Marc Böttcher, Dirk Lütvogt, Jannik Langhorst, Michael, Moritz, Leon Pascal Klaff, Malte Donzelmann, Christian Möllers, Markus Kraft und Tom Stasik im Einsatz.

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