Deutsche Ponyvielseitigkeit im Oktober

Naturhindernisse „Made by RV Ströhen“ sind fertig

Erwin Verbarg, 1. Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Ströhen, ist wieder ein Stück in der Planung der im Oktober geplanten Deutschen Meisterschaft Ponyvielseitigkeit weiter. Zwei Naturhindernisse haben seine Kollegen aus der Arbeitsgruppe und er erfolgreich fertiggestellt.
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Erwin Verbarg, 1. Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Ströhen, ist wieder ein Stück in der Planung der im Oktober geplanten Deutschen Meisterschaft Ponyvielseitigkeit weiter. Zwei Naturhindernisse haben seine Kollegen aus der Arbeitsgruppe und er erfolgreich fertiggestellt.

Ströhen – Es scheint noch lange bis Oktober, doch die Zeit fliegt. Das meint jedenfalls der 1. Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins (RV) Ströhen, Erwin Verbarg, mit Blick auf die Planung der Deutschen Meisterschaft in der Ponyvielseitigkeit.

Der RV Ströhen hat für dieses Jahr als Ausrichter zugesagt. Jetzt baute die eingerichtete Arbeitsgruppe einer Stärke von variierend fünf bis sechs Mitgliedern die ersten zwei Vielseitigkeitshindernisse aus abgängigen Baumstämmen.

Eines für die Ponys und eines für die Pferde. Mächtig liegen die rund 105 bis 110 hohen und rund 120 Zentimeter tiefen Kolosse, die später im Gelände ihren Platz finden, bei den Verbargs auf dem Hof. Noch, denn 20 weitere Hindernisse sind eingelagert und einige Hindernisse sind fest integriert in die Strecke im Wäldchen hinter dem Tierparkrestaurant. Das ist die Strecke, auf der die Deutsche Meisterschaft Ponyvielseitigkeit zum Teil ausgetragen wird.

„Die Reiterliche Vereinigung aus Warendorf hat bei uns angefragt, ob wir erneut ausrichten können“, sagt der Vorsitzende. Die Zusage erfolgte bereits im vergangenen Sommer.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung wird nach ihrer internationalen Bezeichnung „Federation Equestre Nationale“ auch kurz als FN bezeichnet und ist der nationale Dachverband für Reiter, Fahrer, Voltigierer und Pferdezüchter in Deutschland.

Die FN kümmert sich sowohl um den Turniersport mit den Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten und Voltigieren, als auch um den Freizeit- und Breitensport. Sie fördert die Bereiche Pferdezucht, Pferdehaltung, Tierschutz, Naturschutz und Landschaftspflege und ist zuständig für alle Fragen, die direkt oder indirekt mit dem Pferd, seiner Zucht, Haltung Ausrüstung, seiner Ausbildung und Nutzung durch den Menschen zu tun haben.

Es wird laut Verbarg und der vorläufigen Planung vier Kurse mit einer Länge von rund 2 000 bis 2 500 Metern geben. Insgesamt käme man auf 40 bis 50 Hindernisse. Die Disziplinen der Vielseitigkeit umfassen eine Verfassungsprüfung, die Dressur, den Geländeritt mit Sprüngen und das Parcours-Springen. „Wir haben mit Blick auf so eine Ausrichtung rund 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet“, betont Verbarg, schaut aber trotzdem auf die Unberechenbarkeit von Corona und dessen weitere Entwicklung. „Wenn alle Stricke reißen, müssen wir rund acht Wochen vorher absagen“, das ist ihm klar.

Außerdem schwebe auch immer noch das Pferde-Herpes-Virus Risiko als Schwert über dem Turnier.

Geplant ist die Deutsche Meisterschaft Ponyvielseitigkeit für den 30. September bis 3. Oktober in Ströhen.

Start und Ziel werden auf der Fläche vor dem Tierpark rechts geplant. Dort geht es ins Gelände. Die Pferde werden in Stellzelten mit Abteilungen untergebracht. „Die Reiter übernachten meist im Wohnwagen oder im Wohnmobil in unmittelbarer Nähe ihrer Pferde“, erläutert der Pferdefachmann weiter. Dazu ist das Gelände auf dem riesigen Parkplatz sehr gut geeignet.

Da bei einem so großen und bundesweit relevanten Turnier nicht nur ortsansässige Tierärzte gefordert werden und sie wie auch die Schiedsrichter und Parcourschefs übernachten müssen, ist die Pension Hahnenberg der Familie Hollmann-Hespos in Ströhen gebucht. „Dann ist sie wohl voll belegt“, prognostiziert Verbarg.

Damit alles zum Event reibungslos ablaufen kann, ist für die Ströher Reiter im Verein und die Arbeitsgruppe noch viel zu tun.

„Vor zwei Jahren wurde von einem großen Energieversorger ein Hausanschluss auf dem Platz für die Unterbringung von Pferd und Reiter verlegt, damit die Teilnehmer so komfortabel wie möglich in ihren rollenden Wohnheimen übernachten können während des Turniers.“ Die Arbeitsgruppe stellt sich noch auf so manchen Arbeitseinsatz nach Feierabend oder an den Wochenenden ein. Ganz besonders stolz ist der RV Ströhen auf den in die Vielseitigkeitsstrecke integrierten Naturteich. „Da kann man besondere Erlebnisse festhalten.“ Lässt sich denken, denn wenn vier Hufe dort hineinspringen, ist das immer spektakulär.

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