218 Plätze in Wagenfeld und Ströhen bei 201 Anmeldungen

Nachfrage bestätigt Entscheidung zu Kita-Ausbau

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Mit 100 Kindergarten- und 45 Krippenplätzen ist die integrative Kindertagesstätte Pusteblume die größte der drei Wagenfelder Einrichtungen. 

Wagenfeld/Ströhen - Die aktuellen Anmeldezahlen für das Kindergartenjahr 2018/19 bestätigen die Gemeinde Wagenfeld in ihrem Bestreben der vergangenen Jahre, mehr Plätze im Kindergarten- und Krippenbereich zu schaffen. „Ohne den Ausbau hätten wir nicht alle Anfragen erfüllen können“, betonte Bürgermeister Matthias Kreye in der Sitzung des Schul-, Jugend- und Sozialausschusses am Donnerstag.

Fachbereichsleiter Sven Schröder hatte zuvor die Zahlen vorgestellt. Während der Gemeinde im aktuellen Kindergartenjahr eine Punktlandung gelang – es gab 193 Anmeldungen für 193 Plätze –, hat sie für das Jahr 2018/19 etwas mehr Luft. Dank der neue Kindertagesstätte in Neustadt, die zum 1. August ihren Betrieb aufnehmen soll, stehen 218 Plätze zur Verfügung: 100 in der Pusteblume, 68 in Ströhen und 50 in Neustadt. Dem stehen aktuell 201 Anmeldungen gegenüber – 148 in Wagenfeld und 53 in Ströhen. Einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz in der Gemeinde haben laut Schröder 207 Kinder.

85 Krippenplätze

Gut aufgestellt ist Wagenfeld nach den jüngsten Ausbaumaßen aus Sicht der Verwaltung auch bei der Betreuung der unter Dreijährigen. Nachdem in der evangelisch-lutherischen integrativen Kita Pusteblume im vergangenen Jahr 30 neue Krippenplätze geschaffen worden waren, nahm zum 1. Februar dieses Jahres die Krippe des DRK-Kindergartens in Ströhen ihren Betrieb auf. Damit wurden in Ströhen insgesamt 15 Krippenplätze und 25 Kindergartenplätze zusätzlich geschaffen. Zugleich wurden aber die Spiel- und Kontaktgruppe sowie die befristete Zehner-Zusatzgruppe aufgelöst. Insgesamt stehen zum 1. August für die Betreuung der unter Dreijährigen 85 Plätze in den drei Krippen und bei sechs Tagesmüttern zur Verfügung. Angemeldet sind bisher 67 Kinder.

Wilhelm Fenker (CDU) sprach die erhebliche Diskrepanz zwischen der Zahl der verfügbaren Plätze und den 131 Kindern, die einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben, an. Es gebe wohl keine Kommune in Niedersachsen, die eine hundertprozentige Abdeckung vorweisen könne, entgegnete Kreye. Erfahrungsgemäß forderten nicht alle Eltern ihren Anspruch ein. Mit einer Abdeckung von rund 65 Prozent sieht er Wagenfeld gut aufgestellt.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Gemeinde laut Kreye annähernd zwei Millionen Euro in die Schaffung von Kindergartenplätzen investiert. 

mer

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