Mehr als 160 Menschen dabei

Dreck-weg-Tag in der Gemeinde Wagenfeld

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Die größte Sammelgruppe stellte am Samstag beim „Dreck-weg-Tag“ in Wagenfeld mit mehr als 20 Mädchen und Jungen wieder die Kinderfeuerwehr.

Wagenfeld - Das gute Ergebnis des Vorjahres wurde in diesem Jahr noch getoppt: 30 Helferinnen und Helfer vor zwei Wochen in der Ortschaft Ströhen, mehr als 160 am vergangenen Samstag in Wagenfeld und am Tag zuvor bereits alle Schülerinnen und Schüler der Wagenfelder Auburg-Grundschule. Alle stellten sich in den Dienst einer sauberen Gemeinde und beteiligten sich an den örtlichen „Dreck-weg-Tagen“. Die logistische Arbeit lag wieder in der Verantwortung der Ortsfeuerwehren.

Die meisten Helfer trafen sich morgens an den Gerätehäusern und ließen sich dort von den Verantwortlichen die Sammelbereiche zuteilen. Andere Gruppen legten Wert darauf, die eigenen Nutzungsbereiche zu säubern. So „putzten und fegten“ Mimen des Wagenfelder Theaterensembles und Mitglieder des Heimatvereins beispielsweise das idyllische Gelände rund um die Freilichtbühne.

Einige Gruppen hatten eigene Fahrzeuge für den Abtransport des Sammelguts mitgebracht, andere ließen sich von der Feuerwehr zu den Sammelstellen bringen und mittags wieder abholen. Zudem waren die Wehren mit ihren Fahrzeugen ständig zwischen Sammelstellen und Containerstandort beim Bauhof unterwegs.

Neben achtlos weggeworfenen Zigarettenschachteln sowie leeren Flaschen und Fläschchen gab es auch mehrere sperrige Fundstücke. Alte Reifen beispielsweise, Kannen und Töpfe, ganze Siloplanen, Möbelstücke aus Holz und Metall, abgebrochene Straßenschilder, ein Tierkadaver und... ein Kunststoff-Dildo im XXL-Format.

„Die Kommunikation mit den Gruppen hat prima geklappt“, freute sich der Wagenfelder Ortsbrandmeister Amon Windhorst, nachdem er mehrere Stunden aus dem Einsatzleitwagen die Fahrten der Wehrfahrzeuge koordiniert hatte und mit Bürgermeister Matthias Kreye ein erstes Resümee des Aktionstages zog.

Bei herrlichem Sonnenschein hatte Kreye schon morgens zahlreiche Helfer beim Feuerwehrgerätehaus begrüßt und sich bei allen für die Unterstützung bedankt. Anschließend pendelte der Verwaltungschef zwischen den Sammelgruppen und brachte in allen Gesprächen seine Freude über die Welle der Unterstützungsbereitschaft zum Ausdruck.

„Viele fleißige Hände haben heute mit angepackt“, betonte Kreye mittags beim gemeinsamen Abschlussgrillen, mit dem sich die Gemeinde bei der großen Helferschar bedankte. „Jetzt strahlt die ganze Gemeinde wieder in einem frühlingshaften Glanz“, schloss er auch die Helfer in Ströhen sowie die Mädchen und Jungen und das Kollegium der Grundschule mit in seinen Dank ein.

Ortsbrandmeister Windhorst nannte zum Abschluss des Tages noch ein paar beeindruckende Zahlen. Die insgesamt 160 Helfer hätten sich aus umweltbewussten Mitgliedern von 14 Vereinen und Nachbarschaftsgruppen zusammengesetzt, sagte er. Gemeinsam mit den mehr als 160 Erst- bis Viertklässlern der Grundschule seien die Sammler annähernd 1 100 Kilometer an Straßenrändern und durch begehbare Gräben gelaufen und hätten mehr als 150 Kilometer Straßenseitenräume vom Unrat befreit. Die Fahrleistung der Einsatzfahrzeuge bezifferte Windhorst auf 250 Kilometer. 

ges

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