Konzert mit Mikolaschek

Mittsommer: Mystischer Abend in der Auburg

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Rainer Wördemann (links) und Michael Mikolaschek sind ein eingespieltes Team.

Wagenfeld - Etwas Geheimnisvolles, Mystisches wohnt der Mittsommernacht inne. Nicht nur nordische Kulturen verbinden mit ihr einen besonderen Zauber. Die wohl bekannteste Darstellung wundersamer Geschehnisse schuf im 16. Jahrhundert William Shakespeare mit seinem „Mittsommernachtstraum“. Zwei Tage nach der kürzesten Nacht des Jahres geht es am Samstag, 23. Juni, auch in der Wagenfelder Auburg zauberhaft zu.  „Im Garten der Gefühle“ haben Michael Mikolaschek und Rainer Wördemann ihr Konzert überschrieben, mit dem sie das erste Veranstaltungshalbjahr des Kulturkreises beschließen.

Im Mittelpunkt stehen musikalische Naturbilder alter und neuer Zeit. Mal beschwören Wördemann und Mikolaschek diese Bilder mit sanften Kompositionen herauf, mal mit sehr rhythmischen, zum Teil orientalisch anmutenden Stücken. Sie bedienen sich dabei unterschiedlichster Stile von Blues und Salsa über Jazz bis hin zu Folk, die sie auch immer wieder miteinander vermengen. „Es ist eine sehr emotionale Musik. Da wird für jeden Geschmack etwas dabei sein“, verspricht Mikolaschek.

Immer wiederkehrendes Thema in Kompositionen wie „Ein neuer Anfang“, „Love and consolation“ oder „Nach dem Sturm“, die allesamt aus Mikolascheks Feder stammen, ist der Aufbruch der Natur, das Entstehen von etwas Positivem nach langer Dunkelheit.

Michael Mikolaschek, als Kind des Ruhrgebiets aufgewachsen, lebt seit 2015 in Wagenfeld. Er hat Klavier, Kontrabass und Komposition studiert, zahlreiche Konzertreisen durch Europa unternommen und war musikalischer Leiter an mehreren Theatern. Als einen seiner Karrierehöhepunkte bezeichnet Mikolaschek ein Konzert in der Sydney Opera Hall.

Mit Rainer Wördemann verbinde ihn eine intensive musikalische Freundschaft, die sich in blindem Verständnis und großer Spielfreude ausdrücke, sagt Mikolaschek über den Leiter der Musikschule des Landkreises Vechta, der zudem einen Lehrauftrag für Klarinette und Saxofon an der dortigen Universität hat. Beide Instrumente werden am 23. Juni ebenso wie Klavier, Synthesizer und Percussions in der Auburg zu hören sein.

Ihren bislang wohl prägendsten gemeinsamen Auftritt hatten beide im Mai, als sie bei einer Hochzeit in einer Kirche des Vatikans spielen durften (wir berichteten). „Es war wie eine Promi-Hochzeit“, erinnert sich Mikolaschek. Der Bischof von Dresden sei dabei gewesen, ein Erzbischof aus dem Kongo und mitten drin die beiden Musiker, die es schafften, Mozart, Schubert, Bon Jovi und Aerosmith in einem Konzert harmonisch zu vereinen. Es sei ein außergewöhnliches Erlebnis gewesen, so Mikolaschek.

Das Mittsommernachtskonzert beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt kostet 17 Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Sparkassenfiliale Wagenfeld und bei Betten Scheland erhältlich. Kartenbestellungen sind auch möglich bei Marita Kleemeyer, Telefon 05444/415, E-Mail: marita.kleemeyer@betten-scheland.de, und bei Monika Jahnke, Telefon 05444/1942, E-Mail: kd.jahnke@gmx.de. 

mer

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