Landjugend Ströhen misst beim Erntefest ihre Kräfte mit örtlichen Vereinen

Einige Wettschulden

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Lieder rund um das Thema „Regen“ kombinierte die drittälteste Gruppe „Boom“.

Ströhen - Einen Golfball durch ein verwirrendes Konstrukt aus Abflussrohren führen, das Gewicht von Kürbissen und Äpfeln schätzen oder „Elefantenkegeln“: Für den zweiten Tag ihres Erntefestes hatte sich die Landjugend Ströhen wieder ungewöhnliche und unterhaltsame Spiele ausgedacht. In sieben „Disziplinen“ stellten sich die jungen Männer und Frauen unter dem Motto „Wetten, dass...?“ anderen örtlichen Vereinen.

Die Gastgeber setzten sich gegen den Kriegerschützenverein (KSV), den Reitverein und die Alte Garde durch. Der KSV und die Landjugend traten im sogenannten „Elefantenkegeln“ gegeneinander an. Dabei mussten die Spieler möglichst schnell Flaschen umwerfen – mit einem Tennisball, der mittels einer Strumpfhose an ihrem Kopf befestigt war. Da sich die Landjugend geschickter anstellte, schuldet der KSV ihr nun drei Salate. Über einen Kuchen dürfen sich die Landjugend-Mitglieder vom Reitverein freuen. Außerdem muss die Alte Garde der „jungen Generation“ in der Buntmach-Zeit beim Getreide ausziehen helfen.

Der Butzendorfer Schützenverein, die Feuerwehr, der Sportverein und der Verein Ströher Dorfleben entschieden den Kampf gegen die Landjugend für sich. Somit haben die Gastgeber des Erntefestes für das kommende Jahr einige Wettschulden: Sie müssen dem BSV beim Putzdienst helfen, den Ströher Dorfleben beim Brezelbasar unterstützen, bei den Gemeindewettkämpfen der Feuerwehr hinter der Theke stehen und nach einem Fußballspiel für den Sportverein grillen. Von all den Spielen brachte „Luftballons zerplatzen“ das Publikum am lautesten zum Lachen: Bei diesem Spiel hatten die Spieler einen Luftballon hinten an ihrer Hose befestigt. Diesen mussten die Mitspieler so schnell wie möglich zum Platzen bringen ­- ohne ihre Hände zu verwenden. In anderen Spielen brachten Ströher am Kopf befestigte Schrittzähler durch Kopfnicken zum Auslösen oder ordneten eine Hand voll Schlüsseln in kürzester Zeit den richtigen Schlössern zu. In die Rolle des Moderators schlüpfte Tim Segelhorst.

Zwischen den Wetten zeigten die Tanzgruppen der Landjugend Tänze. „Steffis Mädels“ brachten mit einem Charleston-Medley etwas Flair der „goldenen 20er“ ins Festzelt und „Seven up“ tanzte zu „Uptown Funk“ von Mark Ronson und Bruno Mars. Lieder rund um das Thema „Regen“ kombinierte die drittälteste Gruppe „Boom“. „The Teens 2.0“ tanzten zu „Wicked Wonderland“ (Martin Tungevaag), „dey danzenden Wünnewöppe“ zu „It's Raining Men“ (The Weather Girls).

Außerdem hatten sowohl die Ströher Feuerwehr als auch die Landjugend Überraschungen für die Erntekönigin Carola Schlottmann und ihren König Alexander Melloh vorbereitet. Da Schlottmann ein großer Katzen-Fan ist, tanzte die Landjugend zu einem Katzen-Lied. Die Feuerwehr überreichte der Erntekönigin, die als Wettkampfgruppenführerin aktiv ist, zudem ein T-Shirt und entführten sie zu einem kleinen Einsatz vor dem Festzelt. Dort musste sie ein brennendes Haus löschen – allerdings waren die Flammen nur aufgemalt. Zum Schluss führten Freundinnen der Erntekönigin ein kleines Theaterstück für sie auf, in der sie Szenen ihrer Kindheit und Jugend Revue passieren ließen.

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