Familie Ismer erhält Auszeichnung

König „Akbar“ kehrt in den Tierpark Ströhen zurück

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„Akbar“, der im Februar 2018 gestorbene sibirische Tigerkater, ist als Präparat in den Tierpark Ströhen zurückgekehrt.

Ströhen – 20 Jahre lang hatte „Akbar“, der sibirische Tigerkater aus der Handaufzucht von Almut Ismer, das Leben im Tierpark Ströhen auf besondere Weise beeinflusst und geprägt. Im Februar vergangenen Jahres schloss der beliebte Kater zur Trauer der Familie und seiner Fans für immer die Augen. Doch pünktlich zum 60-jährigen Bestehen des Naturtierparks Ströhen kehrte die „Ikone“ zur Freude aller und insbesondere Almut Ismers zurück – und zwar als Tierpräparat.

Um das Andenken an den außergewöhnlich großen sibirischen Tiger zu bewahren, hat sich Familie Ismer entschieden, ihm im Eingangsbereich des Tierparkrestaurants einen Ehrenplatz einzurichten. „Akbars“ Band zur Familie Ismer war bis zuletzt ungebrochen. Auch wenn keiner mehr das Gehege des 350 Kilogramm schweren Tigers betreten konnte, stattete Almuth Ismer dem Kater nahezu täglich einen Besuch ab.

Neben diesem Höhepunkt gab es an den Jubiläumsfesttagen mit Kinderprogramm und Sonderführungen ein umfangreiches Programm für Tierparkbesucher und geladene Gäste. Zudem zeigte Dr. Nils Ismer in einer kleinen Gestütschau seine besten Hengste und Fohlen und gab einen kleinen Rückblick auf 60 Jahre Araberzucht im Gestüt Ismer in Ströhen. Wie der Tierpark jetzt mitteilt, waren zahlreiche Tierparkfreunde der Einladung gefolgt.

Gastgeber und Ehrengäste (v.l.): Soenke Lauterbach, Nils Ismer, Holger Ismer und Joachim Völksen vom Pony- und Kleinpferdezuchtverband Hannover.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass unser Angebot so gut angenommen wurde“, so Nils Ismer angesichts der hohen Besucherzahlen. Besondere Worte der Dankbarkeit fand er für die vielen Mitarbeiter, die seit Jahren den Tierpark Ströhen unterstützen und nicht nur mit ihrer Arbeitskraft, sondern vor allem mit Engagement und Leidenschaft hinter der Familie Ismer ständen.

Nach dem offiziellen Jubiläumstag an Himmelfahrt wurde tags darauf mit mehr als 100 geladenen Gästen gefeiert. Ströhens Ortsvorsteher Reinhard Heider berichtete laut Mitteilung voller Stolz, dass er eine weite Strecke der Entwicklung des kleinen, aber feinen Privatzoos miterlebt habe. „Wilde Tiere in unserer unmittelbaren Nähe waren damals etwas ganz Neues“, erinnerte sich Heider an seine Kindheit und die Tierpark-Gründung. Trotz anfänglicher Skepsis hätten sich die Anlage für die Tiere aus aller Welt und das angegliederte Gestüt gut entwickelt.

Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), überbrachte mit der Graf Landberg Medaille ganz besondere Ehren. In Vertretung für die ganze Familie und ihre Leistung wurden Holger und Nils Ismer ausgezeichnet, heißt es in der Pressemitteilung. „Ströhen ist der Ursprung der hannoverschen-westfälischen Ponyzucht“, erklärte Lauterbach und fügte hinzu: „Es hat seinen Grund, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung die Deutschen Meisterschaften der Ponyvielseitigkeit in diesem Jahr zum wiederholten Male in die Hände des Reit- und Fahrvereins Ströhen auf das Gelände des Tierpark Ströhens legt.“

Lesen Sie auch: Die neuen Tiger im Tierpark Ströhen entwickeln sich prächtig.

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