Kirchengemeinde organisiert lehrreiche und besinnliche Tage für den Nachwuchs

„Ein Zuhause für den Glauben“ – Kinderbibelwochenende in Wagenfeld

+
Mit Musik geht alles besser: Pastor Michael Steinmeyer (r.) und die Kinder singen.

Wagenfeld - Auch oder gerade ein Friedhof kann ein Ort und Zuhause für den Glauben sein. Das erfuhren 15 Kinder beim Kinderbibelwochenende in Wagenfeld, dass die Kirchengemeinde Wagenfeld anbot. Unter dem Thema: „Ein Zuhause für den Glauben“ erkundeten die Kinder gemeinsam mit fünf Aktiven aus dem Kindergottesdienst-Team die Ortschaft Wagenfeld mit Blick auf Orte, wo sich intensiv Glauben findet, oder an denen er sich festmacht. Bereits am Freitagabend kamen die jungen Gemeindemitglieder im Grundschul- bis Jugendlichen-Alter im Gemeindehaus an, richteten sich häuslich zum Übernachten ein und schauten „Kult“ mit dem Kinderbuchklassiker „Pettersson und Findus“.

Für Sonnabend stand eine Tour durch den Ort an. Erste Station: Die Kirche, dort genau gesagt der Orgelboden mit Orgel. „Hier waren wir noch nicht“, erzählt einer der Teilnehmer. Lore Birkmann erläuterte gerne alle Fragen zu dem außergewöhnlich großen Instrument mit Pfeifen, Registern, Tasten und Pedalen.

Nächster Halt der Karawane mit zwei Bollerwagen: der Bibelgarten. „Da gab es viel zu erkunden“, erläutert Pastor Michael Steinmeyer, der das Kinder-Bibel-Wochenende leitete. Gemeinsam ging es weiter zur Kindertagesstätte „Pusteblume“, dort erstmal rauf auf die Rutsche und sich körperlich betätigen, bevor es dann zum neuen Friedhof ging. „Wieso kann ein Friedhof ein Zuhause für den Glauben sein?“, wollte der Pastor von den Kindern wissen. Die Antworten fielen vielfältig aus. „Auch wenn die Menschen tot und begraben sind, kann man ihnen hier nahe sein“, eine der Antworten. Dieser Ort war nicht nur durch Lachen gekennzeichnet: Es gab auch ein paar Tränen, denn schließlich fand fast jeder hier ein Grab mit verstorbenen Angehörigen. Wer weinen musste, da er den Namen der Oma oder des Opas erkannte, wurde einfühlsam von den Freunden getröstet. Auch das bestätigte, dass gerade ein Friedhof ein Ort des Zuhauses für den Glauben sein kann. Nach einer Geschichte und einem gemeinsamen Lied ging es aber wieder zurück ins Gemeindehaus, wo noch Grillen und Lagerfeuer, Übernachten und am Sonntagmorgen der Gottesdienst in der Auburg mit dem Kindergottesdienst-Team anstand.

sbb

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bilder: Freiburg gewinnen Hinspiel gegen Domzale

Bilder: Freiburg gewinnen Hinspiel gegen Domzale

Droht Venezuela eine Diktatur?

Droht Venezuela eine Diktatur?

Ursachenforschung nach tödlichem Hubschrauberabsturz in Mali

Ursachenforschung nach tödlichem Hubschrauberabsturz in Mali

Beängstigender Hagel-Sturm: In Istanbul ging fast nichts mehr 

Beängstigender Hagel-Sturm: In Istanbul ging fast nichts mehr 

Meistgelesene Artikel

Auszeit auf der Lohne

Auszeit auf der Lohne

Ortsbrandmeister: „Der Star ist das Rettungszentrum“

Ortsbrandmeister: „Der Star ist das Rettungszentrum“

Durch die Heidelbeer-Plantagen von Kirchdorf

Durch die Heidelbeer-Plantagen von Kirchdorf

„Flieger in die Türkei sind ausgebucht“

„Flieger in die Türkei sind ausgebucht“

Kommentare