Kinder stellen Seifenblasen, Kosmetika und Filzarbeiten her

„Rappelkiste“ wird zu Atelier und Labor

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Die „Rappelkiste“ als Labor: Badekugeln, Hautpeelings und Lippenpflegestifte wurden selbst hergestellt.

Ströhen - Verteilt auf fünf Veranstaltungen konnten insgesamt 51 Kinder aus Wagenfeld und Ströhen allerhand in den Ferien erleben. Antje Reinking von der „Rappelkiste“ hatte auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Sommerferien zusammengestellt.

Den Auftakt für die Mädchen und Jungen zwischen vier und zwölf Jahren bildeten zwei Termine für den Seifenblasenzauber: Zunächst wurde gemeinsam in einem großen Bottich die Seifenlauge angerührt. Es entstanden faszinierende Riesen-Seifenblasen, bunte Seifenblasen und es wurde sogar mit den Seifenblasen gemalt. Jedes Kind stellte sein eigenes Seifenblasenspielzeug her und für besonders viel Spaß sorgten selbstgebastelte Schaummaschinen. Da konnte Matti Jule einen Schaumbart machen und Marit ihrer Schwester Amrei eine Schaumkrone.

„Gibt es eigentlich auch eckige Seifenblasen?“ Auch diese Frage wurde beantwortet: „Nein, die werden immer rund.“ Als Alena dann feststellte: „Ich bin schon ganz glitschig“, ging es zur Abkühlung bei dem heißen Sommerwetter dann noch unter den Rasensprenger. Auch einige Wasserspiele sorgten für Erfrischung.

Einige Tage später wurde das „Rappelkiste“-Atelier dann zum Labor: Mit Schürzen, Schutzbrillen und Latex-Handschuhen ausgestattet, machten sich die Mädchen und Jungen eifrig daran, eigene Kosmetikprodukte herzustellen. Hierbei war es besonders wichtig, hygienisch zu arbeiten und sich ganz genau an die Rezeptur zu halten. Wobei die Waage von Cara, Joana und Maybritt den dreien wohl einen Streich spielen wollte: „Die Waage zeigt immer zu viel oder zu wenig an, egal was wir machen!“ Aber auch dieses Problem konnte gemeinsam gelöst werden. So entstanden spritzig- sprudelige Badekugeln, Lippenpflegestifte, die herrlich nach Honig und Mandeln duften und erfrischende Hautpeelings auf Zitronen- oder Minze-Basis.

Den Abschluss bildeten dann zwei Termine an denen die Kinder erste Erfahrungen im Filzen sammeln konnten. Filzwolle in herrlichen Farben und der Duft von Olivenseife lud die Kinder dazu ein, Schnüre zu rollen und Murmeln sowie Edelsteine zu Zauberkugeln zu umfilzen. Das ist gar nicht so einfach, Geduld ist hierbei gefragt, denn der Filzprozess braucht nun einmal seine Zeit. Auch Fingerspitzengefühl ist nötig, denn wer gleich zu kräftig losrollt oder reibt erhält unschöne Falten und Wollknubbel in seinem Werk.

Stolz, mit ihrem Filzdiplom in den Händen, konnten die Kinder dann ihre Schnecken, Schlangen, Armbänder und Zauberkugeln mit nach Hause nehmen.

„Wann komme ich denn das nächste Mal wieder – morgen?“, fragte Greta beim Abschied. Das wird wohl noch etwas dauern – die nächsten Aktionen sind für den Spätherbst und den Winter mit einer Weihnachtswerkstatt geplant, verriet Antje Reinking den Kindern.

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