Starke Verkehrsbehinderungen in Wagenfeld / Geplatzte Hydraulikleitung ist Ursache

Kilometerlange Ölspur

+
Beim Auffegen des Bindemittels durch die Feuerwehr war Vorsicht angesagt, der Verkehr lief weiter, teilweise wurde es ziemlich eng auf der Straße.

Wagenfeld - Fünf Stunden „Stop-and-go“ gab es am Dienstag zwischen 13 und 18 Uhr im Ortskern von Wagenfeld. Eine Ölspur behinderte den Verkehr auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern. 22 Kräfte der Feuerwehr Wagenfeld waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Amon Windhorst mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Zur Einsatzlage: Gegen 13 Uhr war eine Zugmaschine mit Auflieger auf der Bundesstraße 239 aus Rehden kommend in Richtung Ortskern unterwegs. In Höhe der Einmündung mit der Sulinger Straße platzte am Fahrzeug eine Hydraulikleitung. Der Fahrer blieb zunächst ahnungslos und setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Fachmännische Entsorgung durch die Feuerwehr

Das Öl verunreinigte im Ortskern zum Teil auch noch den Rad-/Gehweg mit und verteilte sich auf diesem und im Fahrbahnbereich auf einer Breite von fünf bis acht Metern. Nachfolgende Fahrzeuge trugen zusätzlich zur Verteilung des Öles bei. Besonders stark betroffen war der Einmündungsbereich mit der Oppenweher Straße. Diese wurde in Fahrtrichtung Oppenwehe gesperrt, der Verkehr wurde über die B 239 umgeleitet – zusätzlicher Verkehr für die Hauptstraße. Der Fahrer des Sattelzuges bemerkte erst auf der Mindener Straße in Höhe des Autohauses Nixdorf den Ölverlust und steuerte daraufhin eine Parkbucht an.

Auf der Hauptstraße verteilten die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Zuge des Einsatzes knapp eine Tonne Bindemittel, das sie anschließend wieder aufnehmen mussten. Sie fegten es zusammen und sammelten es in Plastiksäcken.

„Das wird fachmännisch entsorgt”, sagte Einsatzleiter Amon Windhorst. „Gewässer und Kanalisation sind nicht betroffen”, war er diesbezüglich beruhigt. Unterstützt wurde die Feuerwehr vom Bauhof der Gemeinde mit einem Motorbesen. Die Straßenmeisterei stellte die Schilder auf, die auf die Gefahr hinwiesen. „Einige fahren trotzdem noch wie die Henker und unterschätzen die Rutschgefahr”, schüttelte ein Feuerwehrmann verständnislos den Kopf.

Die Polizeistation Wagenfeld war mit zwei Beamten vor Ort, eine Streifenbesatzung aus Diepholz leistete zusätzlich Unterstützung. Nachdem die Feuerwehr ihren Einsatz beendet hatte, rückte eine Spezialfirma für Ölunfälle mit einem Reinigungsfahrzeug an.

hwb

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bilder: Nordamerika im Bann der totalen Sonnenfinsternis

Bilder: Nordamerika im Bann der totalen Sonnenfinsternis

Europa sucht Barcelona-Terroristen

Europa sucht Barcelona-Terroristen

Aufbau beim Reload-Festival 2017

Aufbau beim Reload-Festival 2017

Zeig mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist

Zeig mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist

Meistgelesene Artikel

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Ballon-Fahrer-Festival: Fantastische Aussichten nicht nur in der Luft

Ballon-Fahrer-Festival: Fantastische Aussichten nicht nur in der Luft

55. Dümmerbrand in Hüde: Feuerwerk mit besonderem Charme

55. Dümmerbrand in Hüde: Feuerwerk mit besonderem Charme

Viel Wein – und sehr viel Regen

Viel Wein – und sehr viel Regen

Kommentare