Bürgermeister Kreye lobt „motivierte Truppe“

Vorfreude auf großes Pfingstzeltlager zum 50. Bestehen

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Zahlreiche Jugendliche wurden bei der Jahreshauptversammlung für ihr Engagement geehrt oder in den aktiven Dienst verabschiedet. Das Team um Jugendwart Horst Fahrenkamp (hinten 4.v.r.), Bürgermeister Matthias Kreye (l.), Gemeindejugendwart Armin Pluge (2.v.r.) und Ortsbrandmeister Amon Windhorst (vorn rechts) lobten den Einsatz der Jugendlichen.

Wagenfeld - Die Jugendfeuerwehr Wagenfeld feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Erste Vorbereitungen für das Jubiläum, das mit dem großen Pfingstzeltlager gefeiert wird, sind getroffen, die Heranwachsenden fiebern dem Highlight bereits jetzt entgegen. Und doch nahmen sich Jugendliche und Betreuer sowie Ehrengäste bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend die Zeit, auf ein aktives und engagiertes Jahr zurückzublicken. Dazu gab es viel Lob für den Einsatz des jungen Feuerwehrnachwuchses, der Jugendwarte und Betreuer.

124 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 193 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurden 2017 geleistet. „Betreuer und Jugendwarte investierten zudem 354 Stunden zusätzlich in Vor- und Nacharbeit, Sitzungen und Tagungen sowie in die eigene Ausbildung“, stellte Jugendwart Horst Fahrenkamp in seinem Jahresbericht heraus. Viele Aktivitäten und Veranstaltungen, darunter das Kreiszeltlager in Aschen, Orientierungsmarsch und Schlagballturnier, sechs Papiersammlungen und der Umwelttag, bei dem die Heranwachsenden besonders großen Einsatz zeigten, sorgten für ein abwechslungsreiches Feuerwehrjahr. Motivation und Spaß solle auch weiterhin an erster Stelle stehen, unterstrich Fahrenkamp im Namen des Betreuerteams. Mit der Erstellung eines Stauraumregals sowie dem Erwerb einer Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung beim Kreiszeltlager habe man ebenso wie mit Poloshirts und Sweatjacken für die Betreuer einige Neuanschaffungen tätigen können.

Mit 28 Mitgliedern – 21 Jungen und sieben Mädchen – sei die Jugendfeuerwehr weiterhin gut aufgestellt, mit neun Leuten weniger sei leider ein leichter Rückgang zu verzeichnen“, stellte der Jugendwart fest. Das Durchschnittsalter betrage derzeit 14,9 Jahre. Eine Neuaufnahme habe man mit Finn Brüggemann verzeichnen können. Mit Meike Gronewald, Josefine Kunsemüller und Darius Hodde wurden drei Heranwachsende mit einem besonderen Andenken an ihre Jugendfeuerwehrzeit in die aktive Wehr verabschiedet.

Auszeichnungen für gute Dienstbeteiligung

Für die beste Dienstbeteiligung erhielten Robin Dietzmann, Laurin Buldtmann, Finn Brüggemann und Oliver Hartung bei den 10- bis 14-jährigen sowie Charlotte Kunsemüller, Finja Buldtmann, Jan Philipp Spreen, Noel Drescher und Larissa Spreen bei den 15- bis 18-jährigen eine kleine Anerkennung. Simon Finkenstädt, Nicholas Krusmann, Shirley Immoor und Niklas Drescher waren zudem doppelt engagiert – in der Jugendfeuerwehr und im Kreis der Aktiven. Nicht zuletzt das Betreuerteam erhielt für sein Engagement von Fahrenkamp ein kleines Präsent.

„Ich bin froh, dass sich in Wagenfeld noch so viele Jugendliche engagieren. Eine solch motivierte Truppe ist nicht selbstverständlich“, lobte Bürgermeister Matthias Kreye. Vielleicht habe der ein oder andere noch jemanden in seinem Bekannten- oder Freundeskreis, den er zum Mitmachen bewegen könne, denn die leicht rückläufige Mitgliederzahl war der einzige kleine Wermutstropfen an diesem Abend. „Das geht vielen Wehren derzeit so“, wusste Gemeindjugendfeuerwehrwart Armin Pluge, der sich ebenso wie Gemeindebrandmeister Reinhold Summann und Ortsbrandmeister Amon Windhorst den Dankesworten Kreyes anschloss. „Ich hoffe, dass der Rückgang mit Nachwuchs aus der Kinderfeuerwehr wieder aufgefangen werden kann.“

Wer Zeit und Lust habe, zu der munteren Truppe hinzuzustoßen, könne einfach mittwochs um 17.30 Uhr ins Wagenfelder Gerätehaus hereinschauen. Den ersten regulären Dienst in diesem Jahr haben die Verantwortlichen auf den 17. Januar terminiert. 

art

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