Zirkusprojekt an Grundschule Wagenfeld

Jongleure und mutige Akrobaten

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Teller auf einem dünnen Stab balancieren? Kein Problem für die Mädchen und Jungen der Grundschule Wagenfeld.

Wagenfeld – „Hereinspaziert, hereinspaziert“ – in zwei Abendvorstellungen und eine Galashow. Die Mädchen und Jungen der Wagenfelder Auburg-Grundschule waren drei Mal eine Stunde lang die Stars in der Manege vom Mitmachzirkus Zippolino der Familie Saborowski. Mehrere Tage hatten sich die Erst- bis Viertklässler im Rahmen eines Zirkusprojekts auf die drei Vorstellungen vorbereitet und ihrem großen Auftritten entgegengefiebert.

Mit tosendem Applaus bedankten sich die Besucher bei den kleinen Artisten – bei den beiden Abendaufführrungen ebenso wie bei der abschließenden Gala-Vorstellung. Abends füllten viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Verwandte das ganz in der Nähe des Stahlgerüstes der neuen Sporthalle aufgebaute Zirkuszelt, bei der Galashow reichte das Publikum über mehrere Ehrengäste von Alt bis Jung, von den Bewohnern mehrerer Wagenfelder Senioren- und Tagesbetreuungseinrichtungen bis zu den Mädchen und Jungen aus den Kindertagesstätten in Wagenfeld und Ströhen.

Tatkräftig unterstützt wurde das alle vier Jahre von der Auburgschule veranstaltete Projekt von fleißigen Eltern und Mitgliedern des Fördervereins der Schule. Mehrere kräftige Väter halfen beim Auf- und Abbau des Zirkuszeltes, nach den Abendvorstellungen gab es Gegrilltes und gut temperierte Getränke, und am Mittag boten Mütter nach der finalen Galashow heißen Kaffee, Kekse und Kuchen an.

Ganz Mutige schwebten bei den Zirkusvorstellungen im Vertikaltuch durch die Manege.

Nach kurzen Hinweisen auf Verhaltensregeln während der Vorstellung ging es auch schon los. In bunter Folge zeigten die Grundschulkinder, was sie in den Tagen zuvor unter der Leitung von Kerstin und Gregor Saborowski sowie deren Mitarbeiter Abdul gelernt hatten: Mit leichten Hilfestellungen der Zirkus-Verantwortlichen rollten Kinder mit einem Rhönrad durch die Manege, die Bambusläufer bewegten sich geschickt durch die im Takt geschlagenen Bambusstäbe, andere Kindergruppen stellten sich auf einer Kugelrolle vor.

Wieder andere jonglierten mit Bällen und Keulen, mutige Akrobaten zeigten tolle Tricks, weitere Kinder demonstrierten, wie man auf unterschiedliche Art Teller drehen kann, einige Mädchen und Jungen räkelten sich völlig schmerzfrei auf Nagelbrettern oder bildeten aus Kinderkörpern hohe Pyramiden, während ganz Mutige im Vertikaltuch durch die Manege schwebten. Immer begleitet von lautem Applaus der restlos begeisterten Besucher.

Beifall gab es auch für die Clowns, die sich selbst auf die Schippe nahmen, mit anderen Kindern ihre Späße trieben und erwachsene Besucher mit in ihre Darbietungen einbanden. Das große Finale vereinte zum Abschluss alle Akteure im Rund des Zeltes. Die Kinder heimsten von verschiedenen Seiten verdiente Worte des Lobes ein und verabschiedeten sich stolz winkend aus der Manege.

Dank und Respekt zollte Schulleiter Wolfgang Korte den Verantwortlichen vom „Circus Zippolino“, den beteiligten Kindern und ganz besonders dem fleißigen Team des Fördervereins. „Ohne Euch wäre so ein Projekt gar nicht möglich“, gab er zu.  ges

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