Außengelände des Hallen-Freibads herausgeputzt 

Förderverein hat alle Hände voll zu tun

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Vorstand und Kassenprüfer des Fördervereins für das Hallen-Freibad Wagenfeld (v.l.): Walter Tödtemann, Helmi Schneemann, Christian Möllers, Olga Schwenker, Irene Leopold, Wilhelm Tegeler, Annette Meyer, Ekke Schneemann und Rainer Wiedemann.

Wagenfeld - Jede Menge Arbeit steckt der Förderverein des Hallen-Freibads Wagenfeld alljährlich in die Pflege der Anlage und des Inventars. Über die Arbeiten der vergangenen zwölf Monate und geplante Aktivitäten berichtete der Vorstand am Mittwochabend während der Jahreshauptversammlung.

Vorsitzender Ekke Schneemann zählte in seinem Bericht eine ganze Reihe von Maßnahmen auf, mit denen die Mitglieder zur Verbesserung des Bades beigetragen haben. So hatten sie auch in diesem Jahr vor dem Start der Freibadsaison wieder alle Hände voll zu tun. Sie pflegten die Wohnmobilanlage, bepflanzten die Beete, erneuerten den Sand im Sandkasten, richteten die Beachvolleyball-Anlage her, überholten Spielgeräte und holten Torwand und Nestschaukeln aus dem Winterschlaf. Außerdem haben sie Brücken, Kinderbecken, den Fuß der Wasserrutsche und den Wasserfall in strahlendem Schwimmbad-Blau gestrichen, die Boulebahn gereinigt und den Spielturm repariert. Im Herbst wurden die Hecken geschnitten, es wurde viel Laub geharkt und die vier Hektar große Anlage winterfertig gemacht.

Insgesamt hätten die durchschnittlich 14 Ehrenamtlichen im Donnerstags-Team im vergangenen Arbeitsjahr 859 Stunden geleistet, berichtete Schneemann. Das entspricht knapp 36 Tagen. Außerhalb des Donnerstags-Einsatzes warte Wilhelm Tegeler alle Maschinen, Geräte und Handwerkszeuge und kümmere sich um kleine Reparaturen. Für die geleistete Arbeit dankte der Vorstand seinen Mitgliedern ebenso wie den Spendern und Werbeträgern für deren finanzielle Unterstützung. Ohne sie könne der Förderverein nicht existieren und die Gemeinde dabei unterstützen, das Bad langfristig zu erhalten.

Laut Vorstand hat der Förderverein im vergangenen Arbeitsjahr den Bau der Rampe mit 10.000 Euro bezuschusst, und 2200 in neue Wasserspielzeuge investiert. Auf der Habenseite konnte der Verein eine 500-Euro-Spende von Dieseltechnik in Kirchdorf verbuchen und 1630 Euro, die anlässlich einer Beerdigung auf das Vereinskonto eingezahlt wurden.

Lebhafte Diskussion ums Planschbecken

Mit Blick auf die geplanten Aktivitäten entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Sanierung und Ergänzung des beliebten Kinderplanschbeckens. Viele Ideen wurden genannt, deren Umsetzbarkeit allerdings noch mit Verwaltung und Hallenbad-Verantwortlichen abgeklärt werden müssen. Gleiches gilt für die Gestaltung einzelner Bereiche der Außenanlage.

Trotz der vielen Arbeit kommt auch die Geselligkeit beim Förderverein nicht zu kurz. Radtour, Knippessen (gespendet von Werner und Gisela Witte), Tagesfahrt und Adventsfeier standen unter anderem auf dem Programm. In diesem Jahr sind unter anderem zwei Betriebserkundungen bei der Firma Depenbrock in Stemwede und beim Wasserwerk in Wagenfeld an.

Bad-Betriebsleiter Christian Möllers dankte im Namen von Bürgermeister Matthias Kreye für das nach wie vor hohe ehrenamtliche Engagement des Fördervereins. Besonders freute er sich über den hohen Zuspruch der Badegäste für die kürzlich vom Förderverein beschafften Wasserspielgeräte.

Die Vorstandswahlen waren schnell vom Tisch. Der zweite Vorsitzende Walter Tödtemann, Schriftführerin Olga Schwenker und der erste Beisitzer Christan Möllers wurden einstimmig wiedergewählt, nachdem Gerd Hagelmann dem Kassenwart eine einwandfreie Führung der Finanzen bescheinigt hatte. Neue Kassenprüferinnen sind Helmi Schneemann und Irene Leopold. 

mer

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