Fachausschuss begrüßt Ansinnen

Initiative regt „grüne Zone“ für Wagenfeld an

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Der rot umrandete Bereich im Lageplan markiert den von der Initiative „Lebendiges Wagenfeld“ angedachten Verlauf der „grünen Zone“ im Ortskern von Wagenfeld.

Wagenfeld - In Wagenfeld hat sich die Initiatorengruppe „Wagenfeld bewegt sich“ gegründet. Ihr gehören Sieglinde Wemmel, Heike Cording, Astrid Holtz, Julian-James Mandviwala und Horst Schmöckel an. Der Heimatverein hat diese inzwischen als Untergruppe unter sein Dach aufgenommen, wo sie als „Lebendiges Wagenfeld im Heimatverein Wagenfeld“ firmiert.

Diese Gruppe möchte dazu beitragen, neben dem bestehenden Vereins- und Kulturleben die Dorfgemeinschaft weiter zu festigen und das Zusammenleben aller Generationen in der Gemeinde Wagenfeld lebens- und liebenswert zu gestalten. Heike Cording stellte die Ideen der Gruppe am Dienstag in der Sitzung des Bau-, Wege-, Verkehrs- und Umweltausschusses vor.

Ihr schwebe für die Zukunft eine „grüne Zone“ mit Schattenplätzen und Ruhebänken durch den Ortskern von Wagenfeld vor. Ausgehen könne diese von der Kirche über den Bibelgarten, Park de Vibraye, Im Collmoor, über den Branntweinsweg an der Turnhalle vorbei zum Wiesenweg. Dort sei an die Überquerung der Hauptstraße zur Gartenstraße, Schulstraße bis zum Kindergarten und Hallenbad gedacht. „Dieser zentrumsnahe Bereich würde vielen Kindern einen sicheren Weg zur Schule, den Kindertagesstätten, Sportanlagen und dem Hallenbad bieten“, führte Cording aus.

Für ältere Mitbürger wäre dieser Abschnitt ein Ausgangspunkt für gefahrlose Spaziergänge mit möglichen Erholungs- und Ruhephasen ohne großen Verkehrslärm. „Eine ,grüne Zone’ mit parkähnlichem Charakter ist der Wunsch vieler Wagenfelder Einwohner“, sind die Initiatoren überzeugt.

Bänke zum Beispiel aufstellen

In dem genannten Bereich könnten laut Cording zum Beispiel Bänke aufgestellt und die Beleuchtung angepasst sowie Blumenstreifen angelegt werden. Im Anschluss an den Bibelgarten könne ein Dorfplatz entstehen. Für die Ruhebänke könnten Patenschaften von örtlichen Vereinen und Institutionen übernommen werden.

Offen ist allerdings noch die Frage, wer das Projekt tragen soll. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Generierung von Fördergeldern. Hier müssten laut Initiatoren viele Räder ineinandergreifen. „Die Gemeinde ist zum Teil mit in der Pflicht“, meinte Horst Schmöckel an dieser Stelle.

Heino Spreen begrüßte das Vorhaben und regte an, im Zusammenhang mit dem Neubau der Turnhalle, dieses Gebiet in diesem Sinne neu zu überplanen.

Lob für die Initiative kamen weiter von Holger Kuhlmann und Wilhelm Fenker. „Das ist eine sehr gute Idee und ich gehe davon aus, dass der Rat seine Unterstützung zusagt. Es ist gut, wenn sich Leute engagieren“, betonte Fenker.

Wilko Russ schlug vor, das Thema in die Fraktionen zu verweisen um dort auszuloten, inwieweit die Gemeinde tätig werden könne. Diesem Vorschlag folgte der Ausschuss einstimmig.

hwb

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