Inge Thielemann-Rewald arbeitet seit 40 Jahren im Kindergarten Ströhen

Ungebremstes Engagement

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Seit vier Jahrzehnten im Dienst der Kinder: Inge Thielemann-Rewald (3.v.r.) feierte dieser Tage ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. DRK-Fachbereichsleiterin Tanja Schönemann-Iloge (v.l.), Bürgermeister Matthias Kreye, Giesela Münkel (stellv. DRK-Kreisvorsitzende), Marlies Hoffmann (stellv. Einrichtungsleiterin) Ulrike Hirth-Schiller (DRK-Kreisgeschäftsführerin) und Renate Walter (DRK-Ortsverband) gratulierten mit lobenden Dankesworten und liebevollen Präsenten.

Ströhen - „Ab dem 1. August 1975 wird Fräulein Inge Thielemann mit Zustimmung ihres Vaters ihr einjähriges Berufspraktikum im DRK-Kindergarten Ströhen absolvieren.“ So wurde seinerzeit in den Unterlagen dokumentiert. Was vor vier Jahrzehnten für die damals noch nicht volljährige junge Frau begann, ist heute noch immer von Erfolg gekrönt.

Mit einer kleinen Feierstunde und einigen Gästen aus Trägerschaft, Gemeinde, Kollegen und Elternrat wurde am Dienstag das 40-jährige Dienstjubiläum von Inge Thielemann-Rewald in der Ströher Kindertageseinrichtung gefeiert. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes übernahm sie am 1. September 1981 die Leitung des Kindergartens, in dem sie ihren beruflichen Lebensweg startete.

Am 1. August 1975 stellte Inge Thielemann-Rewald mit dem Antritt ihres Berufspraktikums ihr berufliches Engagement in den Dienst der Jüngsten. Bevor sie ein Jahr später als Erzieherin angestellt wurde, besuchte sie bereits wissbegierig ihre erste Fortbildung. Das verriet Ulrike Hirth-Schiller in ihren Gratulationsworten – und nach einem Blick in die Personal-akte: „Diese ist nur einen schmalen Ordner dick, was für solch eine Anzahl an Dienstjahren recht selten ist.“ Das zeuge von einer über die Jahrzehnte währenden harmonischen Zusammenarbeit ohne „Knatsch und Reibereien“, so die Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes weiter. Die Vielzahl der Fortbildungsbescheinigungen habe dafür gesorgt, dass sich der Ordner dennoch über die Jahre gefüllt habe. „Was Sie an Fortbildungen und Weiterqualifizierungen besucht haben ist einfach unglaublich“, stellte Hirth-Schiller heraus, nicht nur von dem Engagement der Einrichtungsleiterin, sondern auch von der Einrichtung als solche äußerst beeindruckt.

„Sie sind

neugierig geblieben“

„Man spürt, dass über so viele Jahre ungebrochen viel Liebe und Spaß in die Arbeit gesteckt werden.“ Das spiegle sich in der gesamten Einrichtung wieder. „Sie sind neugierig auf die Kinder geblieben, haben den Mut auch neues auszuprobieren ohne langes wenn und aber.“

„Vier Jahrzehnte haben sie sich um die Kinder, die Einrichtung und nicht zuletzt das Dorf verdient gemacht, eine verantwortungsvolle Aufgabe mit viel Engagement ausgeübt“, gratulierte auch Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye. Erziehung und Bildung sei das Beste, was man den Kindern mit auf den Weg geben könne. „Das geschieht hier mit reichem Erfahrungsschatz, Einsatz und viel Knowhow.“ Obwohl sich über die Jahre viel in der Kindergartenlandschaft verändert habe, sei das Engagement ungebremst.

Auch die stellvertretende DRK-Kreisvorsitzende Giesela Münkel gratulierte und lobte den vorbildlichen Einsatz. „Vieles hat sich gewandelt und angesichts der Flüchtlingswelle könnten bald schon auf den Ströher Kindergarten neue Herausforderungen zukommen. Auch diesen Kindern und ihren Eltern müssen wir dann den Weg ins Leben ebnen“, ermunterte sie.

Renate Walter vom DRK-Ortsverband unterstrich einmal mehr das Lob ihre Vorredner: Dank der guten Zusammenarbeit mit Inge Thielemann-Rewald habe die Einrichtung viel erreicht.

„Der Start war damals nicht so einfach“, ließ Thielemann-Rewald Erinnerungen Revue passieren. „Ich war sehr jung und wirkliche Praxiserfahrung musste ich erst sammeln.“ Bereits am heutigen Donnerstag hat Inge Thielemann-Rewald erneut Grund zum Feiern und Hände schütteln: Dann jährt sich ihr Wiegenfest zum 60. Mal.

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