Horst Fahrenkamp neuer Stellvertreter / Heino Witte aus Amt verabschiedet

Reinhold Summann bleibt Gemeindebrandmeister

Reinhold Summann (2.v.l.) bleibt weitere sechs Jahre Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wagenfeld. Sein neuer Stellvertreter ist Horst Fahrenkamp (Mitte), der Heino Witte (3.v.r.) nachfolgt. Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Wilhelm Falldorf (l.), Ströhens Ortsbrandmeister Wilhelm Hilgemeier (3.v.l.), Wagenfelds Ortsbrandmeister Amon Windhorst (2.v.r.) und der künftige Bürgermeister der Gemeinde Wagenfeld, Matthias Kreye.
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Reinhold Summann (2.v.l.) bleibt weitere sechs Jahre Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wagenfeld. Sein neuer Stellvertreter ist Horst Fahrenkamp (Mitte), der Heino Witte (3.v.r.) nachfolgt. Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Wilhelm Falldorf (l.), Ströhens Ortsbrandmeister Wilhelm Hilgemeier (3.v.l.), Wagenfelds Ortsbrandmeister Amon Windhorst (2.v.r.) und der künftige Bürgermeister der Gemeinde Wagenfeld, Matthias Kreye.

Wagenfeld - WAGENFELDReinhold Summann bleibt auch die nächsten sechs Jahre Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wagenfeld. Er wurde am Sonntag während einer Feierstunde im Feuerwehrhaus in Ströhen von Bürgermeister Wilhelm Falldorf für eine weitere Amtszeit ernannt. Falldorf händigte ihm auch die entsprechende Urkunde aus und nahm die Vereidigung vor.

Summann war am 8. August 2008 nach dem Tod von Erhard Cording zum Gemeindebrandmeister ernannt worden und zuvor als Stellvertreter aktiv. Da seine Amtszeit nun ablief, stand die erneute Ernenneung an.

„Deine große Aufgabe aus Sicht der Gemeinde ist, die Ortsfeuerwehren Wagenfeld und Ströhen zusammenzuhalten“, sagte Falldorf. Summann müsse dafür sorgen, dass sich beide Wehren individuell weiterentwickeln könnten, sich dem Zeitgeist materiell und personell anpassen sowie dass sich beide Wehren im Einsatz ergänzen können und kameradschaftlich miteinander ihre eminent wichtigen Aufgaben erledigen können. „Letzteres gelingt optimal nur, wenn keine Wehr das Gefühl hat, die jeweils andere wird in irgendeinem Bereich bevorzugt oder benachteiligt“, erklärte Falldorf. „Reinhold Summann wird die verantwortungsvolle Aufgabe im Sinne seiner Vorgänger zum Wohle unserer Gemeinde fortführen“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.

Neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister ist Horst Fahrenkamp. Er tritt die Nachfolge von Heino Witte an, der mittlerweile als Kreisbrandmeister fungiert, und wurde ebenfalls von Falldorf ernannt und vereidigt. „Das ist ein großer Augenblick für Horst Fahrenkamp. Das lässt ihn nicht kalt, da sind Emotionen da“, meinte Falldorf. Fahrenkamp gehöre zu der Gruppe der versierten Feuerwehrmänner und habe die nötigen Kenntnisse für diese Funktion in Lehrgängen und Seminaren erworben. Der neue stellvertretende Gemeindebrandmeister sei ein Eigengewächs und komme aus der Wagenfelder Jugendfeuerwehr und habe bereits jeweils sieben Jahre als Jugendwart und dessen Stellvertreter gewirkt.

Es sei für Fahrenkamp eine Herausforderung, den Kameraden zu zeigen, dass er sein neues Amt erfolgreich ausüben könne. Der Bürgermeister: „Für deine Kameraden wiederum ist das selbstverständlich.“

Ferner wurde Fahrenkamp noch vom Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert.

Zuvor wurde Heino Witte nach sechsjähriger Tätigkeit aus der Funktion des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters entlassen. „Du warst ein unwahrscheinlich kompetenter Ratgeber für die Verwaltung“, lobte Falldorf. Wittes fachliches Wissen und strategisches Denken hätten dazu geführt, dass vieles im Bereich der von der Gemeinde zu leistenden Investitionen reibungslos über die Bühne gegangen sei.

Witte habe manchmal auch den Moderator zwischen Feuerwehr und dem Rat, dessen Mitglied er auch ist, gespielt. „Und das überaus erfolgreich“, sagte Falldorf und ergänzte: „Hier hast du im Feuerwehrwesen Großes geleistet. Mach es gut.“

Daraufhin bedankte sich der Kreisbrandmeister für die gute Zusammenarbeit und schloss dabei auch die Gemeindeverwaltung in diese Worte ein. Es gebe in der Gemeindefeuerwehr noch Baustellen wie das Fahrzeugkonzept oder die Alarmierung. Bedeutend sei, mit Augenmaß zu denken und zu handeln. „Ganz wichtig ist, den Nachwuchs zu halten“, sagte Witte.

Summann bezeichnete Witte als „guten Stellvertreter“ und überreichte ihm ein Geschenk. „Langsam kommen mir die Tränen“, äußerte der Kreisbrandmeister und hielt fest, dass er in seiner neuen Funktion der Gemeindefeuerwehr als Fachberater erhalten bleibe.

Ströhens Ortsbrandmeister Wilhelm Hilgemeier und sein Wagenfelder Pendant Amon Windhorst beglückwünschten Summann und Fahrenkamp zu ihren Ernennungen und drückten ihre Überzeugung aus, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter gut läuft.

Als Zeichen des Dankes erhielten auch die Ehefrauen Rosel Witte und Anja Fahrenkamp Blumensträuße.

Nach der Feierstunde gingen die zahlreich anwesenden Kameraden bei gekühlten Getränken und Gegrilltem zum gemütlichen Teil über.

hkl

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