Blau-Kreuz-Gruppe Wagenfeld zieht Bilanz, wählt und ehrt

Helmut Vienerius gewählt

Der Vorstand der Blaukreuzgruppe Wagenfeld (v.l.): Andreas Dubenhorst, Dietfried Bockhop, der bisherige zweite Vorsitzende Günther Dubenhorst, Helmut Vienerius, Elsbeth Dubenhorst und Christian Wegmann.

Wagenfeld - Die Gruppe Wagenfeld im Blauen Kreuz der evangelischen Kirche (BKE) hat einen neuen zweiten Vorsitzenden. In der Hauptversammlung im Gemeindehaus wurde Helmut Vienerius zum Nachfolger von Günther Dubenhorst gewählt. Als Dank für seine langjährige und engagierte Tätigkeit erhielt dieser ein Präsent.

Wiedergewählt wurde der erste Vorsitzende Andreas Dubenhorst. In ihrem Amt betsätigt wurde auch die langjährige und bewährte Kassenwartin Elsbeth Dubenhorst. Zum neuen Schriftführer und Beisitzer wurde Dietfried Bockhop gewählt.

Der bisherige Schriftführer Horst Schmöckel erhielt für seine gleichwohl langjährige Tätigkeit viele dankende Worte und ein Präsent.

Als weiterer Beisitzer wurde Christian Wegmann gewählt. Als Kassenprüfer stellten sich Hega Vienerius und Ingrid Schweers zur Verfügung, was die anschließende Wahl bestätigte.

Vor den Wahlen hatte die Schatzmeisterin Elsbeth Dubenhorst über eine zufriedenstellende und geordnete Kassenlage berichtet.

Der Vorsitzende Andreas Dubenhorst ehrte zu Beginn der Veranstaltung Gerson Seligmann für seine 25-jährigeMitgliedschaft mit einem Präsent. Hiernach folgte der Bericht über die Aktivitäten des Vorjahres, wobei die Teilnahme an zahlreichen sucht- und themenbezogenen Veranstaltungen hervorgehoben wurde. Insgesamt war die Mitgliederversammlung sehr gut besucht und hatte einen harmonischen Verlauf.

Die Blau-Kreuz-Gruppe Wagenfeld trifft sich jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im Gemeindehaus und ist offen für alle Suchtformen. In letzter Zeit treten verstärkt medienbezogene Abhängigkeiten in Erscheinung, so dass nicht nur Alkohol, Drogen oder Medikamente thematisiert werden.

Jeder Betroffene, Angehörige oder Interessierte ist willkommen und kann ohne vorherige Anmeldung an dem Gruppentreffen teilnehmen, wobei auch auf jeden speziellen Problembereich des einzelnen eingegangen wird.

„Viele erfahren und erkennen dann, dass es in einer Gemeinschaft von Gleichbetroffenen einfacher und leichter ist, mit dieser Krankheit umzugehen. Das achtsame Sprechen und der Austausch mit anderen trägt wesentlich dazu bei“, heißt es aus der Gruppe.

Eine Selbstverpflichtung ist die Diskretion, was im Raum besprochen und gesagt wird dringt nicht nach außen, sondern bleibt dort.

Das Blaue Kreuz will sich bunter als blau darstellen, die Verschiedenheit der Süchte und Abhängigkeiten und die Unterschiedlichkeit der betroffenen Menschen werden beachtet.

Ein Leitsatz der Selbsthilfegruppe ist „Menschen stärken Menschen“, und zwar in der Gemeinschaft der Gruppe, in der Selbsthilfe und der gegenseitigen, wertschätzenden Hilfe. Gemeinsam und nicht einsam.

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