Einstimmige Entscheidung im Rahmen der Jahreshauptversammlung

Heimatverein Wagenfeld wählt Timo Friedhoff an die Spitze

Timo Friedhoff (2.v.l.) wurde während der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wagenfeld zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Wagenfeld - Als der Name des Kandidaten bekannt war, gab es schon die ersten Vorschusslorbeeren: „Gut“, war während der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wagenfeld aus den Reihen der Theatergruppe zu hören, „bezaubernd“ fanden es Mitglieder am Nebentisch, und „besser konnte es gar nicht kommen“, kommentierte ein Vorstandsmitglied die Nominierung von Timo Friedhoff für die Wahl zum ersten Vorsitzenden des Heimatvereins.

Gewählt wurde er – wie berichtet – einmütig. Und wegen eines Formfehlers beim ersten Mal gleich noch einmal hinterher. Erster Gratulant war Bürgermeister Matthias Kreye, der – wie vorgesehen - den zweiten Wahlgang leitete. Offen, versteht sich, weil Timo Friedhoff im Vorfeld für viele Mitglieder der Wunschkandidat war. „Ich musste zwar ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten, doch nach zweiwöchiger Bedenkzeit war alles klar“, erinnerte der bisherige Vorsitzende Karsten Kleemeyer an die Vorgespräche mit seinem Nachfolger.

Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden im Block einstimmig für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt: Norbert Claus bleibt stellvertretender Vorsitzender, Christian Maas verwaltet als erster Kassenwart weiterhin die Finanzen, Brigitte Spreen ist seine Vertreterin, Janine Hagelmann bekleidet den Posten der Schriftführerin, Karsten Kleemeyer bleibt Radfahrwart, Christian Maas ist auch verantwortlich für die Theatergruppe, Geschäftsführerin für die Freilichtbühne bleibt Nicole Fenker, den Vorsitz im Kulturkreis Auburg behält Marita Kleemeyer, die Plattschnacker werden von Janine Hagelmann betreut, und Sprecherin der „Brooklüe“, der Tanzgruppe des Vereins, ist nach wie vor Inge Heuer. Monika Claus löste Reinhard Wilke als Revisorin ab. Sie prüft die Kasse im nächsten Jahr gemeinsam mit Bianka Mackenstedt.

Schnell vom Tisch war eingangs die notwendige Satzungsänderung. Zwei formale Textpassagen mussten gestrichen werden. Am Protokoll von Schriftführerin Janine Hagelmann hatten die Mitglieder nichts auszusetzen, und Vorsitzender Karsten Kleemeyer nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass er zum letzten Mal eine Versammlung leitet. Zudem wandte er sich mit einem „Rundumdank“ an alle Spartenleiter für deren gute Arbeit im zurückliegenden Jahr.

In seiner Eigenschaft als Radfahrwart freute sich Kleemeyer, dass das Volksradfahren am 1. Mai ebenso erfreulich verlaufen sei wie der Radfahrtag am 23. August. Kurzstatements gaben Inge Heuer für die „Brooklüe“ und Marita Kleemeyer für den Kulturkreis Auburg. Christian Maas legte gleich zwei Berichte vor – zum einen für die Freilichtbühne, zum anderen über die finanzielle Lage des Vereins. „Sauber und übersichtlich“, bescheinigte Kassenprüfer Reinhard Wilke dem Kassenwart eine in allen Belangen korrekte Buchführung.

Der Terminplan sieht am 1. Mai wieder das traditionelle Volksradfahren vor. Die Freilichtbühnensaison läuft jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag vom 2. Juli bis 3. August. Gespielt wird in diesem Jahr das plattdeutsche Lustspiel „Düvel ok Herr Pastor“ von Hans Schimmel. Vor der Premiere gastiert am 30. Juni wieder zwei Mal das Wittener Kinder- und Jugendtheater auf der Freilichtbühne. Gezeigt wird „Findus zieht um“. Während die Vormittagsvorstellung bereits ausverkauft ist, sind für die Nachmittagsaufführung noch Anmeldungen möglich. Am 7. August wird die Freilichtbühnensaison wieder mit einer Sonderveranstaltung abgeschlossen, und der jährliche Radfahrtag ist auf den 21. August terminiert.

Seitens der Theatergruppe wies Wolfgang Meyer darauf hin, dass in Absprache mit der Gemeinde im Bereich der Bühne ein paar Bäume gefällt worden seien, um die Dächer der Gebäude zu schützen. „Im Augenblick sieht es zwar noch ein bisschen kahl aus, doch wenn erstmal die Vegetation einsetzt, wird alles wieder schön grün.“

Die Versammlung endete traditionell mit einem Knipp-Essen. Dazu gab es Schwarzbrot und „Wagenfelder Schwatten“. - ges

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