Schützenverein Wagenfeld kann erneut alle Throne besetzen

„Hart gekämpft und viel gegeben“

Dieser Hofstaat des Schützenvereins Wagenfeld wird für ein Jahr den Verein regieren und ihn nach außen hin repräsentieren. - Foto: Benker

Wagenfeld - Der „First Lady“ Melanie Kamke folgt „Der Besonnene“ Heinz Schwarze. Groß war der Jubel bei der Proklamation des neuen Wagenfelder Schützenkönigs am Sonntagabend auf dem Festplatz „Am alten Hestern“. Heinz Schwarze hatte sich beim Ringen um die Königswürde gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Für ein Jahr regiert er nunmehr mit seiner Frau Marita Schwarze das Schützenvolk.

Unterstützt werden sie von den Adjutanten Wilfried Reuter und Rosi Weghorst sowie Dieter und Rita Hartau. Die Aufgaben der Ehrendamen übernehmen Renate Wurst, Gerda Barner, Inge Siebrecht und Irene Schmöckel. Vizekönig ist Horst Siebrecht.

Auch für Jugendkönig Raphael Schäfer und Königin Maren Hespos wurden Nachfolger gefunden. Neuer Jugendkönig ist Hans Tödtemann, der sich Saskia Müller zur Königin wählte. Adjutantenpaare sind Thomas Meyer und Caroline Nietfeld sowie Daniel Schlottmann und Elena Kirchgesner. Vizekönig ist Björn Bülker.

Für das scheidende Schülerkönigspaar Jan Köster und Anna Lena Kruse wurden ebenfalls Nachfolger gefunden. Neuer Schülerkönig ist Max Immenhardt mit Emma Kettler als Königin an seiner Seite. Adjutanten sind Linus Schröder mit Lilly Immenhardt und Hannes Cattau.

„Verehrte Majestäten, nun seid ihr für ein Jahr unsere Regenten, dafür wünschen wir alle euch viel Glück und Erfolg. Wir werden euch stets bei Veranstaltungen mit einer guten Abordnung zur Seite stehen“, versprach Vizepräsident Thorben Hespos nach der Umkrönung auf dem Königshügel.

Die Majestäten des letzten Jahres hätten erfahren dürfen, was gelebte Gemeinschaft bedeute, was für ein großartiges Gefühl dahinter stecke. Die neuen Majestäten würden dieses Gefühl nun kennenlernen. „Sie haben lange darauf gewartet, hart dafür gekämpft, viel dafür gegeben“, fuhr Hespos fort. „Wir wollen sie nun unterstützen, gute Freunde und Berater sein, ihnen Mut machen und mit ihnen anstoßen. Lassen wir sie echte gelebte Gemeinschaft erfahren. Sie haben es verdient, denn sie sind unsere neuen Majestäten“, schloss der Vizepräsident unter dem Beifall des angetretenen Bataillons.

Vor der Umkrönung hatte Hespos den scheidenden Majestätenpaaren und deren Gefolge für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein gedankt. „Habt nochmals herzlichen Dank für alles, es war ein schönes Jahr mit euch“, sein Kollektiv-Dank.

Es neige sich langsam ein Schützenfest dem Ende zu, das bei allem Fußball der letzten Wochen doch eine gute Abwechslung gewesen sei. „Ein Fest, wo man nur fröhliche Gesichter sah und viel gelacht wurde. Allen denen, die sich um das Gelingen dieses Schützenfestes gekümmert haben, danke ich für die tolle Arbeit“, sagte Hespos. Einen Dank sprach er den drei Wagenfelder Gastvereinen für ihre rege Teilnahme aus.

Begonnen hatte das Fest am Freitagabend mit dem Zapfenstreich in den geschmückten Residenzen der drei Königspaare. Durch das Wetter ließen sich die Schützen weder am Freitag noch am Samstag schrecken. Gute Stimmung aller Orten. Getreu dem Motto „man soll das Fest zum Anlass nehmen, die Sorgen des Alltgas ein wenig zu vergessen“ wurde gefeiert.

„Ich wünsche allen ein Schützenfest in Freude und Harmonie“, hatte Thorben Hespos am Samstag im Festzelt betont, nachdem er auf die derzeitigen Spannungen unter den Völkern hingewiesen hatte. „Wir alle hoffen, dass die Spannungen unter den Völkern weiter abgebaut werden und wir in Frieden leben können“, wünschte sich der Vizepräsident. Neue Schützenliesel wurde an diesem Tag Martina Oldevend-Plagge.

Auftakt am Sonntag war das „Schützengericht“ an der Röthekuhle. Hier wurden Schießauszeichnungen vergeben und treue Mitglieder geehrt. Für 60 Jahre Friedel Hempe, für 25 Jahre Frank Ahlers, Günter Holzförster, Lars Immenhardt, Bernd Knopp, Udo Müller, Horst Reuter und Heinrich Scharfschwerdt.

hwb

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