Harmonische Weihnachtsfeier in der Kaiserhalle mit viel Musik, Geschichten und jeder Menge Kaffee und Kuchen

Shantychor Nendorf erfreut Sozialverband Wagenfeld

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Der Shantychor Nendorf (im Hintergrund) wurde nicht ohne Zugaben von der Bühne in der Kaiserhalle entlassen.

Wagenfeld - In dem festlich geschmückten Saal der Kaiserhalle begrüßte Ursula Bredemeier, Vorsitzende des Sozialverbandes Wagenfeld, zahlreiche Gäste zur Weihnachtsfeier. Unter ihnen Pastorin Edith Steinmeyer, Bürgermeister Matthias Kreye mit Ehefrau Daniela und Ehrenvorsitzender Hermann Bening mit Ehefrau Helma. Sie wünschte allen einen harmonischen Nachmittag. Der Shantychor Nendorf mit dem Leiter Georg Autsch war mit mehr als 30 Sängern, Akkordeonspielern, einem E-Bassspieler und einem Cajon-Spieler auf der Bühne. Der stimmgewaltige Chor startete mit einem Eingangslied.

Bürgermeister Kreye begrüßte die Wagenfelder Bürger und Gäste aus der Umgebung. In seiner Laudatio erwähnte er besonders die Bedeutung des Sozialverbandes in der Gemeinde. Wie wichtig er für alle ist, die Rat und Hilfe suchen und finden, heute genauso wie vor fast 100 Jahren.

Nach der Begrüßung startete der Shantychor Nendof unter dem Dirigenten Dimitri die erste Passage der weltlichen Lieder. Zu hören waren das Friesenlied, ein Walzer-Medley und andere.

In der ersten Pause ließen sich die Gäste bei ausgiebigem Plaudern Kaffee und Kuchen schmecken, um danach der Geschichte von Pastorin Steinmeyer zu lauschen. „Ausländer raus“, lautete ihre provokante Geschichte.

An den Hauswänden war es so zu lesen. Die ersten, die sich auf den Weg machten, waren die Weihnachtsmänner aus Schokolade. Sie gingen nach Kenia, gefolgt von den Kaffeebohnen, sie flogen nach Südamerika, dem Tee der sich aufmachte nach Sri Lanka.

Als sich die Kleider nach Bangladesch, die Jeans nach Indien, die Schuhe sich nach China verabschiedet hatten und die Gänse Richtung Polen unterwegs waren, wurde so manch einem klar, dass wir vieles aus dem Ausland ganz selbstverständlich in unser Leben integriert haben, ohne das es bewusst wird.

Im Anschluss spielte und sang der Shantychor weitere Lieder. So einen Andachtsjodler, Weihnacht auf hoher See, Wiehnacht an der Waterkant mit einem Solo von Walter Hamann und den Weihnachts-Südseetraum. Gemeinsam sangen alle im Saal die Lieder: „Alle Jahre wieder“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Wolfgang Manier schlug in seiner humorvollen Art den Gästen vor, es sich auf den Stühlen bequem zu machen und sich zurück zu lehnen. Er wolle jetzt eine sechzehnseitige Geschichte vorlesen. Das ließ die Gäste schmunzeln und erwartungsvoll zuhören. Wolfgang Manier erzählte sehr lebendig die Geschichte von einem alten, sich drehenden Christbaumständer, der jahrelang auf dem Dachboden sein Dasein gefristet hatte und nun vom Vater wieder hergerichtet werden sollte. Leider hatte dieser Christbaumständer seine Macken und ließ sich, einmal in Gang gesetzt, nicht wieder stoppen. Ein jeder wartet gespannt, auf das was da kommen sollte. Am Ende der Geschichte fragte der Jüngste, dem es großen Spaß bereitet hatte, ob das im nächsten Jahr auch wieder so vonstatten gehen würde. Von Wolfgang Manier wurde auch noch die „Botschaft des Engels“ eine Geschichte aus der Kinderbibel mitgebracht und vorgelesen.

Weiter im Programm stellte dann der Shantychor seine Weihnachtslieder mit zwei weiteren Solos von Günter Meier und Walter Hamann vor. Nach dem letzten Lied „Leise kommt die Nacht“ wollten sich die Musiker verabschieden, wurden aber nicht ohne Zugabe entlassen. Ein Zeichen dafür, dass den Gäste die Lieder gefallen hatten.

Zum Abschluss des schönen Nachmittags wurde noch eine plattdeutsche Geschichte von Helma Bening vorgetragen. Ursula Bredemeier schloss die Veranstaltung mit einem Dank an alle Helfer und Helferinnen, an das Team der Kaiserhalle, gab noch ein paar Informationen zu den nächsten Veranstaltungen bekannt und wünschte allen Gästen eine besinnliche Weihnachtszeit und gesundheitliches Wohlergeben im kommenden Jahr.

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