Nach Ostern könnte es losgehen

Gemeinde Wagenfeld nutzt Lockdown für Sanierung des Hallenfreibads

Bauamtsleiter Dennis Härtel, Badbetriebsleiter Christian Möllers, Verwaltungsmitarbeiterin Fiona Ihlenfeld und Bürgermeister Matthias Kreye (v.l.) hoffen auf eine Öffnung des Bads gleich nach Ostern. Das Außenbecken soll bis zum 2. Mai blitzblank sein.
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Bauamtsleiter Dennis Härtel, Badbetriebsleiter Christian Möllers, Verwaltungsmitarbeiterin Fiona Ihlenfeld und Bürgermeister Matthias Kreye (v.l.) hoffen auf eine Öffnung des Bads gleich nach Ostern. Das Außenbecken soll bis zum 2. Mai blitzblank sein.

Wagenfeld – Neuer Hauptstromverteiler, neue Impfstelle, sanierter Schwallwasserbehälter – es hat sich einiges getan in den vergangenen Wochen im Wagenfelder Hallenfreibad. Die Zeit der coronabedingten Zwangsschließung hat die Verwaltung für weitere Sanierungsmaßnahmen genutzt, die ohnehin fällig, aber zu einem späteren Zeitpunkt geplant gewesen wären.

Somit könnte das Bad nach dem Lockdown in diesem Jahr durchgängig geöffnet bleiben. Verwaltung und das Team um Badbetriebsleiter Christian Möllers richten sich darauf ein, das Hallenbad gleich nach Ostern am 6. April in Betrieb zu nehmen – wenn es das Land denn zulässt.

Der Schwallwasserbehälter, der für den Ausgleich des Wasserstands im Hallenbecken sorgt, wurde sandgestrahlt und gefliest. „Das stand schon lange auf der Liste“, so Möllers. Weil Fliesen hygienischer seien als ein Farbaufstrich, könne künftig etwas weniger Chlor verwendet werden. Kosten: 18500 Euro.

Die Hauptstromverteilung des Hallenfreibads wurde komplett erneuert.

Bei den Sanierungsmaßnahmen handelt es sich laut Bürgermeister Matthias Kreye um Restarbeiten der großen Sanierung im vergangenen Jahr sowie um grundlegende Erneuerungen. Insgesamt belaufen sich die Kosten demnach auf rund 117 000 Euro. Größter Posten ist mit 72500 Euro die Erneuerung des Hauptstromverteilers, der noch aus den Anfängen des vor etwa 40 Jahren eröffneten Hallenfreibads stammt und inzwischen abgängig war.

Der Schwallwasserbehälter des Hallenfreibads Wagenfeld wurde neu verfliest.

Relativ unscheinbar, aber mit 16 600 Euro trotzdem nicht ganz billig war die Erneuerung der Impfstelle inklusive Wasserumlauf und Schieber, an der das Chlor bedarfsgerecht in das Wasser geleitet wird.

Der Eingangsbereich wurde ebenfalls optimiert. Hansefit-Mitglieder müssen ihre Karte künftig nur auf ein Lesegerät legen, um Zutritt zu bekommen, und sich nicht mehr umständlich bei der Badaufsicht melden. Eine Gegensprechanlage vereinfacht es Gästen, die das Drehkreuz nicht nutzen können, die benachbarte Glastür vom Personal öffnen zu lassen.

Während das meiste nach Plan lief, gab es zum Ende hin doch noch eine unschöne Überraschung. Am Dienstag stellte Christian Möllers ein Leck an einer Wasserrohrverbindung fest. Die ärgerliche Folge: Das bereits fast zur Hälfte gefüllte Becken musste wieder gelehrt werden, um den Schaden zu beheben.

Die am 2. Mai beginnende Freibadsaison haben Christian Möllers und seine Mitarbeiter ebenfalls schon auf dem Zettel. In der kommenden Woche beginnen die Vorarbeiten mit dem Ablassen des Wassers aus dem Außenbecken, das während des Winters als Frostschutz für das Becken dient. Anschließend folgen die Vorreinigung und die Prüfung auf etwaige Schäden. Laut Möllers müssen im Schnitt jedes Jahr 140 Fliesen ersetzt werden. Darum wird sich wieder die Wagenfelder Baugesellschaft kümmern. Danach folgt die Abschlussreinigung.

Bistro hat mit Louis Fischer neuen Pächter

Geschäftigkeit herrscht auch bereits im Bistro des Hallenfreibads. Nachdem der vorherige Betreiber seinen Pachtvertrag zum 31. Dezember 2020 gekündigt hatte, ist mit Louis Werner Fischer inzwischen ein Nachfolger gefunden. Laut Verwaltungsmitarbeiterin Fiona Ihlenfeld hatten sich auf die Ausschreibung zwei Interessenten gemeldet. Der Verwaltungsausschuss hatte sich für den in der Gemeinde bereits bestens bekannten Schausteller entschieden. „Wir sind aktuell dabei, das Konzept zu erstellen“, so Ihlenfeld. Fest steht bereits der neue (alte) Name: Kajüte.

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