Auf gute Zusammenarbeit

Oberschulen aus Lemförde, Rehden, Wagenfeld, Sulingen und Varrel beschließen Kooperation

Rainer Fritzsche (Rehden), Marc Greve (Lemförde), Bärbel Detert (Sulingen), Torge Sprado (Varrel) und Hartmut Bublitz (Wagenfeld) bei der Vertragsunterzeichnung. Die Oberschulen wollen auf verschiedenen Gebieten kooperieren. J Foto: Brauns-Bömermann
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Rainer Fritzsche (Rehden), Marc Greve (Lemförde), Bärbel Detert (Sulingen), Torge Sprado (Varrel) und Hartmut Bublitz (Wagenfeld) bei der Vertragsunterzeichnung. Die Oberschulen wollen auf verschiedenen Gebieten kooperieren.

Wagenfeld - Nicht nur die Unterschriften oder das Gedruckte zeigen die Kooperation von fünf Oberschulen im südlichen Landkreis Diepholz. Auch die fünf Logos der beteiligten Oberschulen erscheinen auf den Prüfungsinformationsschreiben aller Schüler der Von-Sanden-Oberschule Lemförde, der Schule am Geestmoor, Oberschule Rehden, der Carl-Prüter-Schule, Oberschule Sulingen, der Oberschule Varrel und der Oberschule Wagenfeld.

Sichtbar als bunte Piktogramme auf dem von den Schulleitern Marc Greve (Lemförde), Rainer Fritzsche (Rehden), stellvertretender Schulleiterin Bärbel Detert (Sulingen), Torge Sprado (Varrel) und Hartmut Bublitz (Wagenfeld) unterschriebenen Kooperationsvertrag über die vereinbarte Zusammenarbeit. Hierzu trafen sich die fünf Schulleiter in der Oberschule Wagenfeld. Das primäre Ziel der verstärkten Kooperation ist das einheitliche Handeln bezogen auf zum Beispiel pädagogische Maßnahmen. Fachliche Inhalte sollen abgestimmt werden und schulrechtliche Entscheidungen wie beispielsweise Kurseinstufungen für alle beteiligten fünf Oberschulen gleichermaßen gelten.

„Wir haben schon seit längerem festgestellt, dass der Schuh bei uns allen an gleicher Stelle drückt“, kommentierte Bublitz stellvertretend für seine Schulleiterkollegen bei dem Treffen. Immer wieder hätte sich herausgestellt, dass die nun kooperierenden Oberschulen die gleichen Probleme hätten und die Lösungen am besten gemeinsam fänden. Nun legen die Schulen gemeinsame Standards bei Kurseinteilungen, Versetzungsentscheidungen, Übergängen und Abschlüssen fest. „Wir bringen uns quasi auf einen gemeinsamen Nenner, denn die Vorgaben vom Kultusministerium sind weit interpretierbar.“ Was heißt, das, was in einer der Kooperationspartnerschulen gilt, hat auch in der jeweils anderen Oberschule Bestand.

„Das ist wie ein Best-Practice-Prinzip“

„Der Vertrag ist die Beschreibung dessen was wir bereits tun und dessen was wir tun wollen in Zukunft“, so Gastgeber Bublitz. Torge Sprado aus Varrel beschrieb es so: „Das ist wie ein Best-Practice-Prinzip“. Die Maßnahmen durch die die gemeinsam definierten Ziele erreicht werden, waren schon konkret: Dazu gehören regelmäßige Dienstbesprechungen der Schulleiter und Fachkonferenzleitungen, Abgleich der schuleigenen Arbeitspläne, gemeinsame Fortbildungen und Berufsorientierungsmaßnahmen, Veranstaltungen und Sportfeste, Freizeiten, Projekttage, Schulfahrten.

Wichtig ist den Schulleitern, trotz der guten Zusammenarbeit und Absprachen, die Eigenständigkeit und die Individualität der eigenen Schulen. Das Signal, dass von der Kooperation ausging, war deutlich: Gemeinsam die Kräfte bündeln, geballtes Auftreten bei Forderungen und die Aussicht auf eine Entwicklung hin zu einem Schulverbund.  

sbb

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