Günter Smolka geht in den Ruhestand

Von Beginn an in der Handkolonne

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Ingo Ammerich, Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes (links) und Verbandsvorsteher Werner Scharrelmann (rechts) verabschiedeten Günter Smolka.

Schmolte/Wagenfeld - Er ist erst 65 Jahre und hat bereits 41 Jahre für den Unterhaltungsverband Hunte gearbeitet. Das kann man berufliche Konstanz nennen. Die Rede ist von Günter Smolka aus Wagenfeld, der am Freitag feierlich im Rahmen der obligatorischen Weihnachtsfeier der Mitarbeiter und ehemaligen Mitarbeiter des Wasser- und Bodenverbandes, in Schmolte in den Ruhestand verabschiedet wurde. „Günter ist von Beginn an in der Handkolonne tätig gewesen“, vermerkte Verbandsvorsteher Werner Scharrelmann, der sich nochmals für die hervorragende Arbeit bei seinem Mitarbeiter bedankte.

Günter Smolka hatte seinen Arbeitsbeginn am 1. Mai 1974 gehabt, vorher als Schüler die Hauptschule in Wagenfeld besucht. Ab 1965 lernte er bei der Firma Scheland in Wagenfeld den Beruf zum Maurer und arbeitete dort als Geselle von 1968 bis 1971. Bis 1974 probierte er noch einen weiteren Arbeitsplatz aus, bevor er beim Unterhaltungsverband Hunte „sein Glück“ fand. Damals noch mit der Sense in den Gräben, an den zu pflegenden Gewässern unterwegs. „Nach Einführung der handgeführten Geräte, war Günter auch hier dabei“, so Scharrelmann. Seit 2003 arbeitete er im Kollektiv mit Rolf Friedhoff beim Einsatz mit dem Mähboot. Und ab dem Millennium-Jahr 2000 war die Qualität der Messer, Klingen und Sägewerkzeuge von ihm abhängig, denn: Günter Smolka arbeitete sie in der Werkstatt nach den zahlreichen Gebräuchen mit Gespür auf.

„Vor den Pflichten in einer Ehe bist Du verschont geblieben“, schalkte Scharrelmann, der auf den Familienstand „ledig“ anspielte. Ab 1. Juli dieses Jahres war Smolka nun im verdienten Vollrentenstand, wird aber sicher weiterhin zu den Weihnachtsfeiern der langjährigen Kollegen kommen, um sich über Wasserstände, Pflegemaßnahmen und Veränderungen zu informieren.

Was er nun in Wagenfeld mauere, die Frage aus der fröhlichen Runde? „Hoffentlich nicht die Gräben, obwohl das eine gute Idee wäre für den Abfluss, uns allerdings Arbeit wegnähme“, so die Kollegen. Sein über vierzigjähriger Job hätte aber immer auch etwas mit Wasser, auch mal mit mehr Wasser, zu tun gehabt, wie das „Mürkern“. Smolka bindet in seiner Freizeit Reisigbesen, und er ist Fan des FC Bayern München.

. sbb

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