Ein großes Starterfeld an Gespannen in Ströhen

Schlittenhundesportverein Süd-Oldenburg eröffnet am Wochenende die Saison

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Ein großes Starterfeld an Gespannen wird am kommenden Wochenende in Ströhen ins Rennen gehen. 

Ströhen - Der Tierpark der Familie Ismer in Ströhen ist dieses Jahr wieder das Ziel internationaler Musher (Schlittenhundeführer), die sich zum Saisonauftaktrennen treffen.

Der Schlittenhundesportverein Süd-Oldenburg hat zum Auftaktrennen der Norddeutschen Meisterschaft im Tierpark Ströhen eingeladen und sogar Hugh Neff aus dem fernen Alaska, der mehrfache Gewinner des Yukon Quest und Iditarod, den beiden härtesten Schlittenhunderennen der Welt, hat sich als Teilnehmer angemeldet.

Die hiesige Dryland-Off-Snow-Saison startet der genannte Verein traditionsgemäß mit dem Saisonauftaktrennen am 15. und 16. Oktober im Tierpark. Dort wird dann auf dem etwa 3,5 Kilometer langen Kurs um und durch den Tierpark ein erstes Kräftemessen in den verschiedensten Schlittenhundeklassen stattfinden.

Vierbeiner und ihre Musher freuen sich auf ein Ende der Sommerpause und zum ersten Rennen der diesjährigen Norddeutschen Meisterschaft haben sich wieder mehr als 200 Starter angemeldet. Vom Cani-Crosser (Läufer mit Hund) über Scooter- und Mountainbikefahrer, bis zu den Gespannen in der offenen Klasse und mehr als acht Hunden wird alles vertreten sein und hofft auf kühle Temperaturen unter 16 Grad für das Wochenende.

In dieser Königs-Klasse wird auch Hugh Neff an den Start gehen. Mit einem Husky-Team von Angela Wiatowski wird der „Gypsy Musher“, der normalerweise wesentlich längere Distanzen gewohnt ist, versuchen, sich auf dem schnellen Rundkurs durch den Tierpark gegen die anderen Open Teams zu behaupten.

Während am Samstag noch normal mit einminütigem Abstand in den kleinen Klassen der Läufer, Scooter- und Mountainbikefahrer gestartet wird, gehen sie am Sonntag mit einem Jagdstart ins Rennen. Aus drei Startboxen heraus wird gestartet. Der Schnellste vom Vortag startet zuerst und ihm folgen im Abstand der herausgefahrenen Sekunden die weiteren Teilnehmer.

Da kann es schon mal passieren, dass drei Starter fast zeitgleich auf die 200 Meter lange Startgerade gehen, um sich im scharfen Links durch das Gatter zur großen Pferdewiese begeben. Ein durchaus berüchtigter Streckenabschnitt in der Dryland-racer-Szene. Richtungskommandos brauchen die meisten der ströhen-erfahrenen Schlittenhunde längst nicht mehr.

Man kennt den Trail aus den Vorjahren und nur die Neustarter wird man dann mit lautem „Gee“ oder „Haw“ für rechts beziehungsweise links durch den Tierpark fahren sehen.

Vertreten ist diesmal auch ein großes Starterfeld an Gespannen. In der drei- und vierrädrigen Wagenklasse mit zwei, vier, sechs oder acht Hunden bis zur Königsklasse freuen sich auf ein spannendes Rennwochenende, an dem die Starts samstags und sonntags ab 10 Uhr beginnen.

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