Licht am Ende der Leitung

Glasfaserausbau in weißen Flecken in Rehden und Wagenfeld kurz vor dem Abschluss

Die Verkabelung in den Verteilerkästen ist Teilen von Wagenfeld inzwischen fertiggestellt und bereit, die Lichtsignale durchs Glasfasernetz zu leiten.
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Die Verkabelung in den Verteilerkästen ist Teilen von Wagenfeld inzwischen fertiggestellt und bereit, die Lichtsignale durchs Glasfasernetz zu leiten.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in den weißen Flecken der Gemeinde Wagenfeld und Teilen der Samtgemeinde Rehden nähert sich dem Abschluss. In den schwarzen Flecken sind bereits alle Arbeiten abschlossen.

Wagenfeld/Rehden – Der Ausbau des Glasfasernetzes im ersten Vermarktungsabschnitt (weiße Flecken in der Gemeinde Wagenfeld und Teilen der Samtgemeinde Rehden) zieht sich seit dem Baustart Ende 2019 wie ein zäher Kaugummi. Immer wieder kam es zu Verzögerungen, beispielsweise weil Leerrohre nicht ordnungsgemäß verlegt worden waren. Doch so langsam ist Licht am Ende der Leitung in Sicht. Den ersten Ausbaubereich hat der Landkreis Diepholz als Eigentümer des Netzes bereits an den Betreiber GVG Glasfaser (Nordischnet) übergeben, der zweite soll in Kürze folgen.

Für das Baulos 1, zu dem die schlecht versorgten weißen Flecken in Rehden gehören, ist für den Zeitraum Dezember bis Januar die Übergabe an GVG Glasfaser geplant, wie der Landkreis Diepholz auf Nachfrage mitteilt. Erst danach können die ersten Anschlüsse in diesem Bereich freigeschaltet werden. Das hätte eigentlich schon im Sommer geschehen sollen.

„Die Verzögerung liegt an der Komplexität einiger Anschlüsse. Zum Teil müssen fremde Grundstücke überquert werden, wofür das vom Landkreis Diepholz beauftragte Ingenieurbüro Genehmigungen benötigt und einen größeren bürokratischen Aufwand entstehen lässt. Zum Teil mussten auch die Verlegeverfahren geändert werden, zum Beispiel von offener Bauweise auf Bohrspülungen“, erklärt der Landkreis dazu. Demnach müssen aktuell noch bei circa 30 Adressen die Lehrrohre verlegt werden. Von den rund 500 Adressen seien circa 100 Adressen schon vollständig gebaut, und die Glasfaser sei bereits eingeblasen worden.

Das Baulos 2 (Teilbereiche von Wagenfeld) wurde bereits Ende September an GVG Glasfaser übergeben. „Derzeit führen wir in diesem Bereich technische und operative Prüfungen durch“, erklärt das Unternehmen auf Nachfrage. In der Regel würden die Kunden in den kommenden ein bis zwei Monaten in den Anschaltprozess überführt.

„Kunden, die ein reines Internetprodukt gebucht haben, können ihren Anschluss dann kurzfristig nutzen. Für Kunden, die auch einen Telefonanschluss beauftragt haben, beantragen wir die Portierung beim bisherigen Anbieter. Die Aktivierung des Anschlusses erfolgt dann entsprechend dem vom Altanbieter bestätigten Portierungstermin (Rufnummerübernahme)“, erläutert eine Sprecherin von GVG Glasfaser. Dieser Termin entspreche in der Regel dem nächstmöglichen Kündigungstermins des Kundenvertrages. Wer schon vor dem Portierungstermin im schnellen Glasfasernetz surfen möchte, kann das tun, muss dafür bei Nordischnet aber ein sogenanntes Internet-Vorprodukt (ab 19,90 Euro monatlich) buchen.

In den besser versorgten schwarzen Flecken in Rehden und im Ortskern von Wagenfeld, die GVG Glasfaser selbst ausbaut, sind die Bauarbeiten laut Unternehmen bereits vollständig abgeschlossen. „Der Anschaltprozess läuft seit Sommer und die bereits geschalteten Kunden können schon über das neue Netz surfen und telefonieren“, so GVG Glasfaser. Monatlich kämen sukzessive Kunden dazu, die aktiviert werden.

Die Baumaßnahmen in den schwarzen Flecken in Ströhen werden laut dem Unternehmen voraussichtlich noch im Oktober abgeschlossen, sodass auch dort die Kunden zeitnah in den Anschaltprozess überführt werden.

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