Ausbau der schwarzen Flecken beginnt

Aktivierung erster Glasfaseranschlüsse in Wagenfeld in wenigen Monaten

Ausbau der schwarzen Flecken in Wagenfeld beginnt (v.l.): Falko Niebuhr (Bauamt Gemeinde Wagenfeld), Hamo Ammo (Bauleiter VPT Consulting Tiefbau), Andreas Niehaus (Gebietsleiter GVG Glasfaser), Holger Harms (Geschäftsführer VPT Consulting Tiefbau) und Bürgermeister Matthias Kreye.
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Ausbau der schwarzen Flecken in Wagenfeld beginnt (v.l.): Falko Niebuhr (Bauamt Gemeinde Wagenfeld), Hamo Ammo (Bauleiter VPT Consulting Tiefbau), Andreas Niehaus (Gebietsleiter GVG Glasfaser), Holger Harms (Geschäftsführer VPT Consulting Tiefbau) und Bürgermeister Matthias Kreye.

Spätestens zum Sommer soll das gesamte Glasfasernetz in der Gemeinde Wagenfeld in Betrieb gehen. Die ersten Gebäude in den weißen Flecken werden im zweiten Quartal aktiviert, in den schwarzen Flecken haben geraden die Bauarbeiten begonnen. Sie sollen zwei bis drei Monate dauern.

Wagenfeld/Rehden – Ein bisschen Geduld müssen die Wagenfelder noch aufbringen, bis im neuen Glasfasernetz „das Licht angeht“. Ein paar Monate wird es dauern, wie lange genau, darauf wollen sich die Beteiligten noch nicht festlegen, da die Fertigstellung des Netzes auch von der Witterung abhängt.

Der Landkreis Diepholz als Eigentümer des Glasfasernetzes in den weißen Flecken hatte ursprünglich etwa Ende Februar für die Aktivierung der ersten Anschlüsse ins Auge gefasst. „Wir werden versuchen, den Februar zu halten, aber vielleicht wird es auch März oder April“, teilte eine Landkreis-Sprecherin auf Nachfrage mit.

Wagenfeld: Breitbandausbau in schwarzen Flecken dauert zwei bis drei Monate

Andreas Niehaus, Gebietsleiter der GVG Glasfaser, die das landkreiseigene Netz gepachtet hat, geht eher davon aus, dass in Wagenfeld im zweiten Quartal die ersten Abschnitte in Betrieb gehen werden. Spätestens zum Sommer sollen auch die Gebäude in den schwarzen Flecken (bisherige Versorgung mehr als 30 Mbit/s) folgen, in denen GVG Glasfaser auf eigene Rechnung ausbaut. Hierfür hat das Unternehmen VPT Consulting Tiefbau gerade im Bereich Branntweinsweg/Lönsweg mit den Bauarbeiten begonnen. „Wir planen aktuell mit einer Bauzeit von rund zwei bis drei Monaten“, erklärt VPT-Geschäftsführer Holger Harms.

Gleich schräg gegenüber neben der Sporthalle befindet sich einer der beiden POPs (Point of Presence) in der Gemeinde Wagenfeld. Diese lokale Technikzentrale verbindet später das Glasfasernetz im Ort mit dem Backbonenetz, über das der Landkreis mit dem deutschlandweiten Glasfasernetz verbunden wird. Vom POP werden die einzelnen Glasfaserstränge gebündelt bis in die Straßen und schließlich in die einzelnen Haushalte gebracht. Er soll gleich nach Abschluss des Tiefbaus in Betrieb genommen werden, anschließend beginnt die Aktivierung der Kunden. Sobald die Arbeiten in Wagenfeld abgeschlossen sind, geht es in Ströhen weiter. Laut Andreas Niehaus werden in den schwarzen Flecken in Wagenfeld und Ströhen insgesamt 350 Gebäude angeschlossen und zwölf Kilometer Trasse verlegt.

Breitbandausbau in Samtgemeinde Rehden fast abgeschlossen

In der Samtgemeinde Rehden sind die Bauarbeiten schon etwas weiter vorangeschritten. „Da sind wir fast schon durch“, so Niehaus. Die Arbeiten würden in den nächsten Wochen abgeschlossen. Laut Holger Harms ist schon bei etwa 80 Prozent der Kunden der Hausanschluss installiert. Hier gebe es zum Teil Probleme, weil die Bewohner die Mitarbeiter coronabedingt aktuell nicht ins Haus lassen wollten. Der Tiefbau sei zu 90 Prozent abgeschlossen, so Harms.

Nachträglicher Hausanschluss

Wer in einem schwarzen Fleck wohnt und auf den letzten Drücker noch einen Glasfaseranschluss haben möchte, kann ihn bekommen, muss aber mehr zahlen als während der Vermarktungsphase. Wer einen Vertrag mit einem Produkt von Nordischnet – einer Marke der GVG Glasfaser – abschließt, zahlt nach Unternehmensangaben während der Bauphase 350 Euro. Ohne Vertrag kostet er 1149 Euro. Sind die Bauarbeiten in einem Bereich bereits abgeschlossen, ist ein Anschluss ebenfalls möglich, allerdings zu deutlich höheren Kosten. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0431/80649649 oder unter www.nordischnet.de. Die Bautrupps vor Ort können laut GVG Glasfaser ebenfalls angesprochen werden.

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