Sieben Teams wetteifern um den Sieg

Ortsteil-Olympiade in Ströhen: Gewinnerschild für Hakenmoor

Das Gewinnerteam der Ströher Ortsteil-Olympiade 2017 heißt Hakenmoor. Die Teammitglieder dürfen das Schild nun bis nächstes Jahr an den Straßen ihres Ortsteils aufstellen. Rechts neben dem Schild, im roten Poloshirt, freut sich Phillip Renzelmann, neuer Vorsitzender des TSV Jahn Ströhen, mit den Siegern. J Foto: Brauns-Bömermann

Ströhen - Mit riesiger Wasserschlacht am selbst gebauten Pool endete die Dorfolympiade in Ströhen am Sonntag zur Ermittlung des diesjährigen Ortsteil-Gewinners.

Nach fünf Aktionsspielen, vier Fragerunden und unschätzbarem Spaß war der Gewinner 2017 der fünften Ortsteil-Olympiade ermittelt: Hakenmoor holte sich den Titel von Verteidiger Pustel. Der Ortsteil Pustel hatte bereits zweimal gesiegt und lag auch in diesem Jahr wieder ganz vorne im Rennen.

Die End-Platzierung sah wie folgt aus: Gewinner und Besitzer des gelben Ortsschildes für ein Jahr mit Aufschrift: „Ortsteil-Olympiade – Gewinner – Sportwerbewoche TSV Jahn Ströhen“ ist Hakenmoor. Rang zwei belegte Pustel, gefolgt von Lager und Butzendorf, beide auf Rang drei. Rang fünf geht an Dorf II, Platz sechs an Dorf I und Platz sieben an Oberauerort.

Eingebunden ist die Ortsteil-Olympiade mit in diesem Jahr sieben teilnehmenden Dorfteilen in die Sportwerbewoche des TSV Jahn Ströhen. Sofort nach der turbulenten Olympiade startete das Völkerballturnier der örtlichen Vereine am Sonntag. Montag und gestern liefen Spielrunden und der heutige Mittwoch gilt als „Bergfest“, dann finden die Platzierungs- und Endspiele des Turnieres statt. Für Freitag, nach einem freien Donnerstag, ist das Elfmeterschießen der Firmen beziehungsweise freiwilliger Gruppierungen anberaumt.

Zur Olympiade zählten die Schiedsrichter rund 170 Teilnehmer aus den sieben Ortsteilen mit viel Motivation. Das Bild, dass sich auf dem Sportplatz am Sportlerheim bot, ähnelte einem großen Sportfest mit „Ortsteilboxen“ in Form von Sonnenschirmen, Bänken, Stehtischen und einem hölzernen Schild auf dem der Ortsteil stand.

TSV-Vorsitzender Phillip Renzelmann sah das Event gelassen und voller Freude: „Wir haben gut vorgeplant, ich habe engagierte Helfer im Team und wir haben tolle Teilnehmer.“ Die Ideen zu der Olympiade, bei der sich die Einwohner von Ströhen sportlich und im Wissen – „Was weiß ich über meinen Ort?“ – maßen, sammelte das Organisationsteam schon das gesamte Jahr über. „In den letzten Monaten trafen wir uns häufiger und konkretisierten die Pläne“, so Renzelmann. Für die Aktionsspiele kamen bei der Planung ein Parcours für Schiebkarre und Staffellauf, Fußball-Curling, ein Schwammspiel am Pool, Fußball-Hockey mit menschlichen Schlägern und das große Wasserschlacht-Spiel heraus. Bei den Spielen waren Jung und Alt bunt gemischt.

Während bei den Aktionsspielen der sportliche Ehrgeiz gefragt war, hatten es die vier Fragerunden wirklich in sich. Mit ein oder zwei Fragen pro Runde gab sich die Jury nicht zufrieden: In Runde eins wollte sie in acht Fragen wissen, was in Ströhen so los war im Jahr. Fragen und Antworten eigneten sich für die Ergänzung der Dorfchronik. Runde zwei war mit Beschallung auf dem Platz: Da mussten die Ortsteile Musikstücke, rückwärts angespielt, erraten, Interpret und Titel waren gesucht. Runde drei setzte auf visuelle Beobachtung: Sechs Kirchen mussten den richtigen Orten zugeordnet werden. Und da Ströhen auch an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen liegt, fehlte die Kirche in Pr. Ströhen nicht. Hinzu kam das Gotteshaus aus Uchte.

Die letzte Fragespielrunde setzte auf Beobachtungsgabe: „Wer hat alles im Blick?“ war mit Fragen zum Spielverlauf und Details gespickt. Zugegeben die Frage Numero vier, „Welcher Schiedsrichter hatte sein T-Shirt auf links an?“, war nicht ganz einfach. Aber die Durchmischung vieler unterschiedlicher Menschen innerhalb der Gruppe brachte schnell eine gute Annäherung an die Problemstellung.

Neben dem Dank an das große Engagement der Mitspieler, der Organisatoren und der Helfer, galt der Dank des Vorsitzenden Phillip Renzelmann Hartmut Große Wortmann für die Tontechnik und Simone Adler vom Team der Backstube in Ströhen. J sbb

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