Otto Schilling nach 40 Jahren Ratsarbeit verabschiedet

Gegenseitiger Respekt

Otto Schilling war 40 Jahre Ratsmitglied in Wagenfeld. Bürgermeister Matthias Kreye verabschiedete ihn am Dienstag mit Urkunde und Blumen. - Foto: Benker

Wagenfeld - Otto Schilling gehörte dem Rat der Gemeindewagenfeld für die CDU 40 Jahre an. Die Liste der Ämter, die er in dieser Zeit innehatte, ist lang. So war er unter anderem 30 Jahre lang Vorsitzender des Finanzausschusses und Ratsvorsitzender von 1997 bis 2001. Er hat die Interessen der Gemeinde im Kreistag von 1989 bis 1996 vertreten. Zudem hat er noch den Vorsitz im Aufsichtsrat der EFMK GmbH und ist Vorsitzender der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft Wagenfeld mbH. Zahlreiche Ehrungen für sein kommunalpolitisches Wirken wurden ihm bereits zuteil.

„Du hast nach deinen eigenen Aussagen mit vier Verwaltungschefs zusammengearbeitet. Karl-Heinz Placke, Henning Albers, Wilhelm Falldorf, und nun mit mir. Du glaubst gar nicht, was für einen Respekt ich vor dir und deinem Wissen habe“, betonte Bürgermeister Matthias Kreye bei der Verabschiedung im Rat. Gerade als „Finanzminister“ habe er schwere Zeiten miterlebt. Die Haushaltskonsolidierung voll mit gemacht und das sei nicht immer einfach gewesen.

„Du hast über 40 Jahre lang einen sehr großen Beitrag für die positive Entwicklung der Gemeinde Wagenfeld geleistet. Vielen Dank dafür“, sagte Kreye. Standing Ovations des Gremiums begleiteten die Verabschiedung.

„Wenn ich sagte ich bin froh, würde ich lügen. Ich hätte auch noch weiter gemacht. Aber die Bürger haben entschieden und es müssen mal Jüngere ran“, betonte der Verabschiedete. Die Atmosphäre im Rat habe sich in den Zeiten seiner Ratsarbeit wesentlich verbessert. „Und ich habe einen kleinen Beitrag dazu geleistet“, meinte er. Dem Gegeneinander früherer Tage stehe ein Miteinander gegenüber. „Mit kollegialem Respekt erreicht man mehr, als wenn man gegeneinander arbeitet“, fügte Schilling hinzu. Und an den Bürgermeister gerichtet, mit dem er zwei Jahre zusammenarbeitete: „Matthias, unsere Zusammenarbeit hat Spaß gemacht. Wir sind uns mit gegenseitigem Respekt begegnet.“ 

hwb

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